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SoC Einstellung max...
 
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SoC Einstellung max.

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(@paulmelsec)
PV Profi
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 461
 

Vielleicht sollte man ein paar Dinge etwas einordnen.
Grundsätzlich gibt's für LFP entweder den Lithium Mode (Kommunikation) oder Spannungsmode.
Mit Kommunikation entscheidet hauptsächlich das BMS wie geladen wird und der Deye befolgt es innerhalb seiner Grenzen.

Kaufe ich einen Akku und möchte die Garantie nicht verlieren, werde ich meist zu Kommunikation gezwungen und darf keine Parameter im BMS ändern. Somit ist das System wie gekauft und funktioniert auch so. Von Herstellerseite für mich auch verständlich.
Häufig steht sogar in den Garantiebedingungen wie oft der Akku voll werden muss.
Hier kann man eigentlich nur durch den Ladestrom verhindern, das der Akku zu früh voll wird.

Möchte ich die Parameter im BMS anpassen, verliere ich die Garantie vom Hersteller. Kann ja manchmal auch Sinn machen.
Dann muss ich mich aber um sinnvolle Einstellungen kümmern.
Regelmässiges erreichen von Ladespannungen, bei denen zuverlässig balanciert werden kann.
Aus meiner Erfahrung kommt das stark auf die verwendeten Zellen an.
Meine GobelPower Grade B Zellen brauchen wesentlich mehr Aufmerksamkeit wie die von Nkon Grade A.
Mit 3,45V Zellspannung für eine Stunde klappt das bei mir gut, dann wird auf 3,38V gesenkt (JK-Inverter BMS)
Meine externe Aufomatisierung entleert den Speicher regelmässig über Nacht und wird nur alle 4-5 Tage voll.

Ja, Victron hat da mehr Möglichkeiten, aber nur weil es keine integrierte Steuerung gibt und z.B. ein Raspberry das übernimmt.
Also so wie bei Deye wenn man HA oder SolarAssistent verwendet. Kann man also nachrüsten wenn man das als notwendig erachtet.


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Woche von paulmelsec

   
paddy72 reacted
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(@paddy72)
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Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 172
 

Veröffentlicht von: @paulmelsec

Möchte ich die Parameter im BMS anpassen, verliere ich die Garantie vom Hersteller.

Naja, das ist nicht immer so. Nkon schreibt da überhaupt nichts vor und jedem Hersteller steht es ja frei, ein BMS mit FW zu verbauen, das manuelle Einstellung zulässt oder aber überhaupt nicht. Deye Akkus sind ein Vertreter der letzten Gruppe, da ist am BMS rein gar nichts einstellbar.

Wenn man etwas einstellt oder verändern möchte, dann sollte man natürlich wissen was man tut und warum. Es gibt 2 Gründe regelmässig voll zu laden:

1. Das Balancing funktioniert nur ab ca. 3,4V/Zelle, optimal 3,42...3,45 - dann sind die Zellen auch zu praktisch 100% voll.

2. Die sichere SoC-Berechnung funktioniert auch nur, wenn durch die Spannung sichergestellt ist, dass der Akku auf 100% ist - davor ist es Kaffeesatzleserei weil die Shunts bei kleinen hochfrequenten Strömen nicht genau genug auflösen. Eine gewisse Ausnahme ist hier der Victron Shunt, der wohl sehr genau mißt.

Auf der anderen Seite ist es erwiesenermaßen ungesund für die Zellen, wenn sie ständig nahe 100% gehalten werden. Stellt man nur eine Ladespannung ein, die ein Laden bis 100% sichert und die Sonne scheint häufig (Sommer) - dann fährt man den Akku nahezu den ganzen Tag um 100% und nur in der Nacht gibt es ggf. etwas Entspannung für die Zellen (im wahrsten Wortsinne).

Man kann darüber streiten wie wichtig oder schädlich es ist, die Zellen häufig im oberen SoC-Bereich (70-100%) zu fahren angesichts der Tatsache das Degradation ja auch über die Zeit abläuft (kalendarische Alterung).

Hinzu kommt natürlich die Gefahr, das beim manuellen Setzen der Parameter im BMS versehentlich Werte eingestellt werden könnten, die sehr ungesund oder gar zur Zerstörung der Zellen führen können. Ich vermute, dass die meisten BMS-Firmwarelösungen dagegen mit fixen Unter- und Obergrenzen ohnehin gesichert sind, habe es noch nicht ausprobiert. Deswegen sperren manche Hersteller den Zugang zum BMS eben ganz (Deye) und fahren dann tatsächlich die Zellen ständig nahe 100% (sofern die PV-Leistung ausreicht).

Ideal ist die Ladesteuerung über das BMS ohnehin nicht, weil damit die letzte Sicherheitsinstanz zur Laderegelung mißbraucht wird. Eigentlich sollte es Aufgabe des Ladereglers sein, den Ladeprozess so sicher und schonend wie möglich zu gestalten. So ist es eben in den Victron MPPT Ladereglern gehandhabt. Dort hat das BMS gar nichts mit dem Laden zu tun sondern überwacht nur die vitalen Funktionen des Akkus - und NUR das ist seine Aufgabe. Beim Deye-WR ist dies mangels vernünftiger Ladeparameter kaum anders sinnvoll möglich, als über die Vorgaben des BMS zu laden. Ansonsten kann man eben nur recht ungenau über die Spannungswerte gehen, wobei es auch nur einen Wert für die max. Ladespannung gibt und keine separaten Werte für Bulk-, Absorptions- und Floatphase - wie es eigentlich sein sollte.



   
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(@paulmelsec)
PV Profi
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 461
 

@paddy72 hast du eigentlich für deinen Akku bei Nkon Garantiebedingungen bekommen.
Kann da nichts dazu finden, ausser 6 Jahre Garantie und laut AGB darf der Akku nicht geöffnet werden.
Wenn das alles ist, ist es die grosse Ausnahme.
Oder das BMS ist wirklich so limitiert, das es nicht ausserhalb der Zellspezifikation verstellt werden kann.
Was aber auch völlig in Ordnung wäre und für beide Seiten die Beste Lösung.

Über das Thema was das BMS machen und lassen soll gibts schon so einige Diskusionen.
Für mich ist es absolut OK, wenn das BMS sagt was es will und der WR diese Wünsche erfüllt.
Ideal sind aber die üblichen BMS alle nicht.
Gibt eine Eigenentwicklung Namens AHED_BMS, das finde ich echt genial.
Da hat sich jemand echt Mühe gegeben und viele dieser Wünsche realisiert.
Es scheint auch sehr sicher zu sein und bestimmt den SOC wesentlich besser.
Aber leider wie bei allen DIY-Dingen alles auf eigene Gefahr.



   
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(@paddy72)
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Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 172
 

Veröffentlicht von: @paulmelsec

Über das Thema was das BMS machen und lassen soll gibts schon so einige Diskusionen.
Für mich ist es absolut OK, wenn das BMS sagt was es will und der WR diese Wünsche erfüllt.

Danke Dir für deine Ansicht. Es wird leider immer mehr 'Mode', dass das BMS die Ladesteuerung übernimmt. Dafür war es aber ursprünglich nicht gedacht. Es macht doch die Sache eher komplizierter (und fehleranfälliger), wenn ein BMS über Kommunikationsleitungen dem WR oder Laderegler mitteilt, wie der Akku geladen werden soll. Das ist und bleibt die Aufgabe des Ladereglers, damit sollte das BMS nichts zu tun haben. Wenn das getrennt läuft gibt es 2 Instanzen, die die Ladung überwachen:

1. Der Laderegler kümmert sich um die Ladestrategie (CC/CV), die Ladespannung für die jeweiligen Phasen (Bulk, Absorption, Float) und verhindert so, bei richtiger Einstellung schon das Überladen.

2. Das BMS ist der letzte Schutzwall der Zellen und schaltet bei OV, UV, OC, OP etc. hart ab und gibt ggf. vorher schon Warnungen aus.

Gibt es einen Fehler in der Elektronik eines Geräts, kann das Ganze noch gefahrlos weiterlaufen. Übernimmt aber das BMS beide Funktionen und versagt, dann ist der Akku nicht mehr geschützt.

Das Ahed-BMS muß ich mir mal anschauen. Gibt es vermutlich nicht fertig zu kaufen. Und wer garantiert einem hier die korrekte Funktion?

Ja, bei Nkon habe ich auch keine speziellen Garantiekarten etc. im Paket gefunden, da muß ich nochmal konkret nachhaken. Glaube auf der website steht einiges dazu...



   
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Schwarzermann
(@schwarzermann)
Premium Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 85
 

Das BMS soll ausschlieslich den Akku bzw die Zellen schützen und nichts anderes darum komunizieren meine Akkus eben nicht mit dem Deye sonder werden stur nach Ladespannung geregelt fertig somit ist sicher gestellt das der Deye das macht was er soll Die hauslast Regeln den Akku Laden und das Haus versorgen so wie die PV erträge in die jeweils benötigten leitungen verschieben und das BMS wacht über die Akkus fertig, den hier ist ja das grösste gefahren potenzial wenn eine Zelle mal aus dem Ruer läuftdas dass BMS rechtzeitig den Anker wirft und die Last trennt. Was ja dann nur bei Ladeschlussspannung meist passiert da hier auch sehr geringe ladeströme fliesen, bei meinen BMS kann ich zb einstellen was wirkliche AH sind und was ich nutzen möchte diese kleine Unterschied entscheidet darüber bis zu den Nutzbaren AH voll zuladen, und den rest dann minimal nach zuschieben, bis die Zellen Balanciert sind und auch wirklich voll sind.


Der mit den Sonnenstrahlen tanzt


   
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(@paddy72)
Premium Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 172
 

@schwarzermann : Was hast Du denn für ein BMS?

Bei meinem Seplos lassen sich eine Menge Parameter einstellen, aber für eine richtige LFP-Ladestrategie ist es wohl auch nicht konzipiert.

Eigentlich soll es so sein, dass wenn man den Deye auf BMS-Steuerung stellt, dass BMS alles entscheidet - das scheint bei mir aber auch nicht so richtig zu funktionieren. Ich stelle die 'requested charge voltage' auf 54,2V und der Deye lädt trotzdem bis über 55 (55,6 habe ich gesehen) und pendelt sich dann irgendwann knapp unter 55 ein (54,8 - 54,9) und lädt auch dann immer nochmal nach!

Ich möchte aber im Sommer nicht jeden Tag auf 100% volladen, sondern mir genügen 80-90%. Scheint so nicht so richtig zu funktionieren. Kann das hier jemand bestätigen?



   
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(@paddy72)
Premium Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 172
 

Ich stelle auch gerade fest, das die Werte aus meinem Seplos-BMS (requested charge voltage) den Deye offenbar gar nicht interessieren. Hier steht unter den BMS-settings immer stur: charge voltage=55,0. Jetzt war die Vermutung, dass man die mit Heruntersetzen des 'Pack alarm voltage' im Seplos drücken könnte, da hier auch genau die 55,0 eingetragen waren. Aber selbst wenn ich dort 54,0 eintrage, interessiert es den Deye nicht, er lädt stur bis 55,0 und sogar etwas darüber!

Wer hat denn hier Seplos-BMS mit Deye in Kombination?

Wenn ich das rein Spannungsgesteuert im Deye einstelle, beginnt der Deye sofort die Batterie mit 1 kW zu entladen. Habe 54,4V als Absorptionsspannung im Deye eingetragen, er entlädt aber immer weiter und war schon auf 53,5V herunter - dann habe ich abgebrochen.

Das ist ja eine mittlere Katastrophe!



   
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amiko
(@amiko)
Alter PV Hase
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 805
 

Veröffentlicht von: @paddy72

Das ist ja eine mittlere Katastrophe!

Verkaufe Deye und kaufe drei Stück der blauen Wunder, und sei glücklich.


Deye SUN-12K-SG04LP3-EU, 36 х Trina Vertex S 425W, 2 x Deye RW-M 6.1
Deye SUN-8K-SG04LP3-EU, 10 х Trina Vertex S+ 430W, 2 x Deye RW-M 6.1
2 x Deye SUN 2000, je 4 х Trina Vertex S+ 430W, Netzparallel zu 8kW WR
1 x Deye SUN 600, 2 х Sharp NU-JC 410W, Netzparallel zu 8kW WR


   
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(@paddy72)
Premium Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 172
 

@amiko Die passen platzmässig gar nicht dort rein und kosten das 3-fache. Ich bin sicher, es gibt eine zufriedenstellende Lösung auch mit dem Deye, bin nur noch nicht dahinter gekommen. Vielleicht muß ich die Seplos BMS Dev. Studio PC-Lösung anschließen und die Parameter manuell ändern - obwohl es mit der App scheinbar auch funktioniert. Nur irgendwie reagiert der Deye darauf nicht, mögl.weise weil es versteckte Parameter im Seplos gibt, die diese wieder übersteuern oder das Pylontech-Protokoll kann sie nicht richtig verarbeiten? Aber das hätte ja anderswo schon längst auffallen müssen.

Aber vielleicht stellt nicht jeder seine Ladeparameter individuell ein und bei vielen ist das sicher auch gut so. Die Default Werte im BMS sind m.E. viel zu hoch angesetzt!



   
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Schwarzermann
(@schwarzermann)
Premium Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 85
 

Ich habe vier JBD BMS im Einsatz und lasse den Deye-Inverter die Akkus über die Spannung laden. Bei mir ist das auf 55,2 V eingestellt – ab diesem Wert ruhen sich die Akkus aus, da regelt nichts drüber oder Ähnliches. Allerdings muss ich den Deye auf 55,7 V einstellen, damit an den Akkus letztendlich wirklich 55,2 V ankommen, obwohl bei mir 2x2x75 mm² Kabel verbaut sind.

Es ist ja bekannt, dass die Seplos BMS absolute Schätzeisen sind und JK da auch nicht viel besser abschneidet. Was den SOC-Wert angeht, funktioniert der Victron Shunt einigermaßen zuverlässig. Den habe ich auch verbaut, allerdings nur zur Anzeige und Kontrolle. Meine vier JBD BMS arbeiten zuverlässig und die SOC-Werte passen recht gut. Ja, im Winter driften sie etwas weiter ab, aber sobald die Akkus zwei volle Ladungen gesehen haben, stimmen die SOC-Werte wieder. Leider komunizieren die JBD BMS nicht mit dem Deye oder wenn dann über Umwege aber das braucht es nicht, über die Spannung funktioniert das genauso gut.

Ich betreibe einen Deye 20K LV mit aktuell 80 kWh Netto-Akkukapazität. An guten Tagen ballert der Deye hier mit bis zu 240 Ampere in die Akkus. Im JBD BMS kann ich die maximalen Ah und den Float-Ah-Wert einstellen. Zwischen diesen Werten senkt sich die Ladeleistung langsam gegen Null. Der Deye regelt dann ab den eingestellten 55,7 V – selbst wenn er Vollgas gibt – den restlichen Strom ins Netz (Grid) ab. Das funktioniert nun wunderbar, ich kann nicht klagen.


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 6 Tagen von Schwarzermann

Der mit den Sonnenstrahlen tanzt


   
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amiko
(@amiko)
Alter PV Hase
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 805
 

Wir haben dich bei deinem Projekt tatkräftig unterstützt, aber du stellst alles infrage. Was willst du mit deinem Vorhaben erreichen? Eine LFP-Batterie hat eine Lebenserwartung von 6.000 Zyklen. Meine Batterie hat in drei Jahren 520 Zyklen erreicht. Das sind ca. 170 Zyklen pro Jahr. Rein rechnerisch würde die Batterie erst nach 35 Jahren die 6.000 Zyklen erreichen. Das werde ich bestimmt nicht erleben. Wenn du die Batterie „schonend” lädst, wird sie vielleicht 6.200 Zyklen schaffen. Spielt das eine Rolle? Ich glaube nicht. Ich habe Deye-Wechselrichter und Deye Batterien und habe nie die Ladeströme und Ladespannungen gemessen, es ist mir egal. Ich gehe davon aus, dass die Leute, die bei Deye das Ladeverhalten programmiert haben, wissen, was sie tun.


Deye SUN-12K-SG04LP3-EU, 36 х Trina Vertex S 425W, 2 x Deye RW-M 6.1
Deye SUN-8K-SG04LP3-EU, 10 х Trina Vertex S+ 430W, 2 x Deye RW-M 6.1
2 x Deye SUN 2000, je 4 х Trina Vertex S+ 430W, Netzparallel zu 8kW WR
1 x Deye SUN 600, 2 х Sharp NU-JC 410W, Netzparallel zu 8kW WR


   
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(@paddy72)
Premium Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 172
 

Veröffentlicht von: @amiko

Ich habe Deye-Wechselrichter und Deye Batterien und habe nie die Ladeströme und Ladespannungen gemessen, es ist mir egal. Ich gehe davon aus, dass die Leute, die bei Deye das Ladeverhalten programmiert haben, wissen, was sie tun.

Tja, mir ist sowas nicht egal. Wenn ich Parameter einstellen kann, dann erwarte ich eigentlich auch, dass sie so funktionieren wie sie sollen.

Bei den Deye-Batterien kann man m.W. auch überhaupt keine Parameter einstellen - das sind verschlossene Blackboxen! Ich hätte günstig einen kaufen können - habe abgelehnt. Die haben dort m.W. als default Werte 3,55V/Zelle eingestellt - immer schön quälen die Dinger. Mehr Ladekapazität gewinnt man damit nicht aber evtl. ein vorzeitiges Zellensterben. Vielleicht erlebe ich es auch nicht mehr, aber deswegen ist es mir doch nicht egal.



   
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(@albertth)
Deye Kenner
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 52
 

@amiko Du sprichst mir aus dem Herzen! Es sind einfach zu viele unterwegs die glauben, dass die Batteriehersteller nicht wissen was sie tun, und durch „fehlerhafte“ BMS Einstellungen Garantiefälle riskieren. Meine Akkus müssen im Winter 1-Stellige Plusgrade im mittleren Bereich aushalten und im Sommer werden die Akkus immer „voll“. Ich verlasse mich im Winter und im Sommer voll und ganz auf das BMS. 
Bei niedrigen Temperaturen passt das BMS die Ladeströme an und im Sommer werden die Akkus nicht jeden Tag „voll“ geladen. Passt also alles …

Die eingesparte Zeit investiere ich in andere Menschen 😉


Süd-Ost: 6.72 kWp PV Steilhang 36° (1 String mit 14 Modulen a 480W)
Süd-Ost: 5.30 kWp PV Steilhang 36° (1 String mit 10 Modulen a 530W)
Süd-West: 4.8 kWp PV 90° (1 String mit 10 Modulen a 480W)

1 x DEYE SUN-12K-SG04LP3-EU, 2 x Speicher 10 kWh LiFePO4
1 x Deye SUN-8K-G06P3
App`s: Home Assistant, Deye-Cloud


   
Bughandle, Mario540, Thescc and 1 people reacted
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Schwarzermann
(@schwarzermann)
Premium Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 85
 

@albertth Wie hießen die Akkus bzw Speicher die reihenweise abgeraucht sind???

 

SENEC richtig auch hier haben sich alle darauf verlassen das der Hersteller alles richtig gemacht hat, hat er aber wohl nicht, es ist schon Elementar zuwissen was der Akku macht und ob alle Zellen vernüftig miteinnander harmonieren, nur dann hat man auch die Gewissheit das es lange und Zuverlässig hält.

Ich finde es Befremdlich das man sich Blind auf Hersteller verlässt den die haben nur eines im Sinn Umsatz.


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 6 Tagen von Schwarzermann

Der mit den Sonnenstrahlen tanzt


   
paddy72 reacted
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(@paddy72)
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Beiträge: 172
 

Es gibt auch immer wieder neue Studien zu Li-ionen-Batterien - das ist ein sehr weites Feld. Allein bei LFP-Zellen gibt es riesige Unterschiede an geheimen Additiven zum Elektrolyten, modifiziertes Elektrodenmaterial etc. etc. Und relativ neue Studien haben verschiedene Ergebnisse zu Tage gebracht, die vorher nicht bekannt oder beachtet wurden. So hat z.B. die Nordkyn-Studie gezeigt, das LFP-Zellen bereits mit 3,4V überladen werden können, wenn sie lange an dieser Spannung hängen! Eine LFP-Zelle ist bei einer Ruhespannung von 3,37V zu 100% voll! Früher hat man die Datenblätter der Hersteller auch gerne mißverstanden und immer bis 3,65V geladen, egal bei welchem Strom. Das hier eine Grenze von 0,05C (Schweifstrom) angegeben ist, haben die meisten bis heute nicht verstanden. Wer regelmässig bis 3,5 oder 3,55V lädt und diese Spannung den Tag über hält, der überlädt seine Zellen regelmässig - das ist einfach so. Die machen das eine Zeit lang mit und irgendwann blähen sie sich auf und alle sind verwundert.

Die Komplettbatteriehersteller (oft nicht die Zellenhersteller selber) bauen die Dinger zusammen und stellen das BMS so ein, wie man es eben immer gemacht hat. Die Dinger sollen vor allem verkauft werden und Profit bringen und da viele Leute die Kapazität nachmessen, werden die Zellen so vollgeknall wie eben geht. Ob sie nun 15 oder 20 Jahre oder gar 25 halten, spielt da keine Rolle. Und vielen ist es offenbar auch egal. Darf jeder machen wie er will.



   
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