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Wieder zwei Monate später habe ich wieder mal ein Update:
Meine Laderegel habe ich probehalber mal etwas modifiziert, aber mit ähnlichem Ziel:
Ich hatte bis 12 Uhr ja auf 10A Ladestrom begrenzt, wenn mindestens 50% im Akku sind.
Damit ging es pünktlich um 12 Uhr dann los mit vollem Ladestrom (ca. 100A liefen dann "plötzlich" mittags los in die Akkus 🙂 )
Jetzt lasse ich aktuell probehalber über die gesamte Zeit mal konstant 50A Ladestrom zu. Das streckt den Ladevorgang ziemlich über den Tag.
Gruß
Hendrik
Deye SUN-12K-SG04LP3-EU, 24x JA Solar JAM60S21-370/MR = 13x Ost, 11x West, MI mit 2x 440W Modulen Süd am GEN Port, 2x 10kWh-52V- Titansolar Wallmount draußen im Schuppen
Hallo!
Ich hätte zum damaligen Zeitpunkt auch so gedacht wie du. Aber ca. 3 Wochen nach deinem Beitrag ist das Solarspitzengesetz in Kraft getreten. Wie in D üblich, erstmal nur theoretisch. Auch heute, im Juli 2026 kann es noch nicht umgesetzt werden, weil der dafür nötige Smart-Meter-Ausbau lahmt. Das Gesetz betrifft nur Anlagen, die ab dem 20.02.25 in Betrieb gegangen sind und besagt, dass die Netzbetreiber (im Notfall) die Einspeisung dieser Anlagen auf 60 % ihrer Modul-peak-Leistung drosseln dürfen. Wenn der Anlagenbetreiber noch kein Smartmeter plus eine zusätzliche Steuerbox die es wohl jetzt seit kurzen erst überhaupt gibt, hat, besagt das Gesetz, dass die Anlage pauschal die ganze Zeit nur 60 % einspeisen darf. Es also nur Auswirkungen auf die Einspeisung bei sonnigem Wetter und/oder das Haus nicht viel Eigenverbrauch hat. Bei gutem PV-Wetter werden die 60 % etwa zwischen 11 Uhr und 16 Uhr überschritten. Deshalb kann es helfen, wenn der Akku erst in diesem Zeitraum geladen wird. Am Rest des Tages kann die dann niedrige gesamte PV-Leistung eingespeist werden da sie dann noch sowieso unter der 60%-Grenze liegt.
Wahrscheinlich weißt du das alles nach dem Jahr, was inzwischen vergangen ist, schon selber. Inzwischen gibt ja noch mehr unerfreuliche Bestrebungen seitens der Politik, die Energiewende im Sinne der Energiekonzerne auszubremsen.
MfG
Die Netzbetreiber müssen sich entsprechende Speicherlösungen anschaffen. Ansonsten bleibt es beim Flatterstrom. Bei mir reicht der vorhandene Akkuspeicher nicht , um die Ladung bis Mittag hinauszuzögern. Da würde ich Gefahr laufen Netzstrom beziehen zu müssen. Und diese ganzen hier genannten Lösungen sind mir - und sicher auch den meisten Nutzern von PV Anlagen - zu komplex. Und mir ist auch nicht danach ständig dort irgendwas einzustellen , um dann festzustellen, daß es je nach Wetterlage doch nicht so optimal läuft. Dafür fehlt mir einfach die Zeit. Die Anlage soll einfach laufen, Geld sparen und einen gewissen Ausfallschutz bieten. Hobbys habe ich andere.
Aber ich habe auch Respekt vor den Mitgliedern hier , welche viel Zeit in Automatisierungen stecken, um auch noch die letzte KWh zu sparen, oder das System möglichst netzfreundlich zu machen.
😀 Deye Hybrid 12k , 2x Deye RW-M6.1, 30x Meyer Burger 380W 😀
Nulleinspeisen reicht, um nicht als Täter in die Geschichte einzugehen
aber jeder wie er will.
Ne ich mach mein System nicht Netzfreundlich warum auch der Versorger scheert sich bei uns auch um Nix, nur Ärger mit denen, ich mach mein Ding die Ihr Ding fertig.
Der mit den Sonnenstrahlen tanzt

