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welche Einstellungen, um Batterie NICHT zu laden?

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(@hendrik)
PV Master
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 632
 

Wieder zwei Monate später habe ich wieder mal ein Update:

Meine Laderegel habe ich probehalber mal etwas modifiziert, aber mit ähnlichem Ziel:

Ich hatte bis 12 Uhr ja auf 10A Ladestrom begrenzt, wenn mindestens 50% im Akku sind.

Damit ging es pünktlich um 12 Uhr dann los mit vollem Ladestrom (ca. 100A liefen dann "plötzlich" mittags los in die Akkus 🙂 )

Jetzt lasse ich aktuell probehalber über die gesamte Zeit mal konstant 50A Ladestrom zu. Das streckt den Ladevorgang ziemlich über den Tag. 

Gruß

Hendrik


Deye SUN-12K-SG04LP3-EU, 24x JA Solar JAM60S21-370/MR = 13x Ost, 11x West, MI mit 2x 440W Modulen Süd am GEN Port, 2x 10kWh-52V- Titansolar Wallmount draußen im Schuppen


   
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(@helios57)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 8
 

@anonym-237 

Hallo!

Ich hätte zum damaligen Zeitpunkt auch so gedacht wie du. Aber ca. 3 Wochen nach deinem Beitrag ist das Solarspitzengesetz in Kraft getreten. Wie in D üblich, erstmal nur theoretisch. Auch heute, im Juli 2026 kann es noch nicht umgesetzt werden, weil der dafür nötige Smart-Meter-Ausbau lahmt. Das Gesetz betrifft nur Anlagen, die ab dem 20.02.25 in Betrieb gegangen sind und besagt, dass die Netzbetreiber (im Notfall) die Einspeisung dieser Anlagen auf 60 % ihrer Modul-peak-Leistung drosseln dürfen. Wenn der Anlagenbetreiber noch kein Smartmeter plus eine zusätzliche Steuerbox die es wohl jetzt seit kurzen erst überhaupt gibt, hat, besagt das Gesetz, dass die Anlage pauschal die ganze Zeit nur 60 % einspeisen darf. Es also nur Auswirkungen auf die Einspeisung bei sonnigem Wetter und/oder das Haus nicht viel Eigenverbrauch hat. Bei gutem PV-Wetter werden die 60 % etwa zwischen 11 Uhr und 16 Uhr überschritten. Deshalb kann es helfen, wenn der Akku erst in diesem Zeitraum geladen wird. Am Rest des Tages kann die dann niedrige gesamte PV-Leistung eingespeist werden da sie dann noch sowieso unter der 60%-Grenze liegt.

Wahrscheinlich weißt du das alles nach dem Jahr, was inzwischen vergangen ist, schon selber. Inzwischen gibt ja noch mehr unerfreuliche Bestrebungen seitens der Politik, die Energiewende im Sinne der Energiekonzerne auszubremsen.

 MfG



   
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(@mario540)
PV Profi
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 379
 

Die Netzbetreiber müssen sich entsprechende Speicherlösungen anschaffen. Ansonsten bleibt es beim Flatterstrom. Bei mir reicht der vorhandene Akkuspeicher nicht , um die Ladung bis Mittag hinauszuzögern. Da würde ich Gefahr laufen Netzstrom beziehen zu müssen. Und diese ganzen hier genannten Lösungen sind mir - und sicher auch den meisten Nutzern von PV Anlagen - zu komplex. Und mir ist auch nicht danach ständig dort irgendwas einzustellen , um dann festzustellen, daß es je nach Wetterlage doch nicht so optimal läuft. Dafür fehlt mir einfach die Zeit. Die Anlage soll einfach laufen,  Geld sparen und einen gewissen Ausfallschutz bieten. Hobbys habe ich andere. 
Aber ich habe auch Respekt vor den Mitgliedern hier , welche viel Zeit in Automatisierungen stecken, um auch noch die letzte KWh zu sparen, oder das System möglichst netzfreundlich zu machen. 


😀 Deye Hybrid 12k , 2x Deye RW-M6.1, 30x Meyer Burger 380W 😀


   
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Plastiko Fantastiko
(@plastiko-fantastiko)
Deye Enthusiast
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 2792
 

Nulleinspeisen reicht, um nicht als Täter in die Geschichte einzugehen


aber jeder wie er will.


   
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Schwarzermann
(@schwarzermann)
Premium Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 99
 

Ne ich mach mein System nicht Netzfreundlich warum auch der Versorger scheert sich bei uns auch um Nix, nur Ärger mit denen, ich mach mein Ding die Ihr Ding fertig.


Der mit den Sonnenstrahlen tanzt


   
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(@andiwand)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Monaten
Beiträge: 12
 

Hoi

Habe das selbe "Problem" dass sich mein Speicher in den Morgenstunden schön vollädt und Mittags sämtlicher Überschuss ins Netz verkauft wird. Und das Natürlich zu einem lächerlichen Betrag von aktuell 2,99cent.

Aber über unsere Energiegemeinschaften kann ich den Überschuss für rund 8Cent verkaufen.

Aktuell wird ca. 1/3 meines Überschusses an die Energiegemeinschaften verkauft.

Dass könnte natürlich mehr sein wenn Vormittags mehr eingespeist werden kann.

Somit möchte ich es auch umsetzen dass nur in den Mittagsstunden die Akkus geladen werden.

Hat also einen Finanziellen Ansatz und weniger etwas Netzdienliches ansich.

 

Ps: Komme ausm Burgenland ind Österreich.

 

lg

Andi



   
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(@paddy72)
Premium Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 182
 

Finde es auch sehr bedauerlich, dass manche hier offenbar lieber denunzieren und unterstellen, als sachdienliche Hinweise zu geben.

Ich bin auch kein Öko-Freak und schon gar kein Anhänger der grünen oder linken Richtung, aber wenn man sich netzdienlich verhalten kann, ist es doch für alle von Vorteil.

Wie hier auch schon gesagt, ist es wenig sinnvoll, den Akku schon am Vormittag auf 100% zu bringen und dann den ganzen Tag über auf 100% zu halten - das erhöht die Zelldegeneration! Manche BMS sind per default auch noch so eingestellt, dass sie auf 55 - 55,8V hoch laden, was m.E. viel zu viel ist, weil sie meinen, nur so könne das Balancing sichergestellt werden. Das ist leider Unfug. Sinnvolles Balancing ist möglich ab 3,4V Zellenspannung, idealerweise aber ab 3,42... 3,45 - da ist die SoC-Spannungskurve sehr steil. Ab 3,4V ist eine LFP-Zelle zu 100% voll, wenn es ihre längere Ruhespannung ist.

Man tut also sowohl dem Akku, als auch dem Netz etwas gutes, wenn man erst später am Tag die Batterie auf 100% lädt. Im Sommer verzichte ich oft ganz auf die 100%, da ich sie nicht brauche. Bei 50...70% SoC fühlen sich die Zellen viel wohler, gerade bei der Wärme!

Und ja, einzige vernünftige Möglichkeit ist beim Deye wohl die Steuerung über den Ladestrom, den man dann über HA etc. steuern kann. Wer es auf die Spitze treiben will, kann das mit Wettervorhersagen und Sonnenscheindauer kombinieren, so dass er abends (fast) immer einen gut gefüllten Akku hat. Zumindest soweit, dass es über Nacht reicht.



   
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Plastiko Fantastiko
(@plastiko-fantastiko)
Deye Enthusiast
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 2792
 

Manche haben halt zu kleine Akkus oder zu viel PV und dann kommt noch der grösste Feind der Energiewende, die 4 Jahreszeiten.

Netzdienlich verhält sich wer Strom aus dem Grid bezieht wenn alle ihren Strom dort verklappen und Strom einspeist wenn die Sonne untergegangen ist.

Wird das bezahlt?

incl. Lade- und Entladeverluste, Abschreibungen auf die Hardware und Zinskosten?

Uns Kleinkunden bestimmt nicht.

Also Netzdienlich verhält sich der Bürger wenn er passiver Stromkonsument ist und der PV Besitzer allerhöchstens wenn er Nulleinspeiser ist


aber jeder wie er will.


   
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(@paulmelsec)
PV Master
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 510
 

Hallo @andiwand 
ich betreibe das seit letzten Jahr auch in Kombination mit einer Energiegemeinschaft.
Schnell wurde aber klar, das fast nur PV Betreiber dabei sind und somit bei Sonnenschein fast kein Bedarf herrscht.
Deshalb schalten ich um 21 Uhr von Zero Export auf Selling first um. (abhängig von Wetterdaten)
Nachteil: Der Verbrauch wird nicht mehr gemessen und Statistik stimmt nicht mehr.
Vorteil: Ich bekomme 10 Cent und am Morgen ist der Speicher frei für die neue Ladung.
Dazu braucht es aber eine externe Steuerung und Zeit um das umzusetzen.
An sehr heissen Tagen startet ein zusätzlicher Lüfter um nicht über 40°C zu kommen.
Funktioniert jetzt im Sommer hervorragend - in der Übergangszeit NaJa - Wetterbericht weiß oft nicht wieviel Sonne morgen ist.
Mein Ziel ist die Stromkosten (inkl. Netz) möglichst Richtung Null zu bringen.



   
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