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Welche WR soll ich ...
 
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Welche WR soll ich nehmen?

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(@klayman)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Monat
Beiträge: 7
Themenstarter  

Hallo zusammen,

ich plane gerade eine Solaranlage auf unserem Dach. Es gibt Platz für 45kWp auf zwei Dachseiten. Südost hat Platz für 70 Module, Nordwest für 28:

Laut PVSol wäre ein Deye SUN-25K-SG01HP3-EU-AM2 mit je 2 Strings pro MPPT (1xNW, 2xSO, 2xSO) am effizientesten (aus dem Deye Portfolio). Habt Ihr noch andere Ideen was ich durchsimulieren kann? Vielleicht zwei getrennte WR für Südost und Nordwest? Mir fehlt hier ein wenig der Durchblick wie ich die richtige Kombination im Wald von Wechselrichtern finden kann...

Kurz zum Verbrauch usw: Wir haben aktuell um die 16.000 kWh Verbrauch pro Jahr für Haus, Wärmepumpe und 2 E-Autos. Ein Speicher soll dazu um durch die Nacht zu kommen und ggf. auch ein paar kWh abends ins Auto laden zu können.

Danke,
Klayman



   
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Plastiko Fantastiko
(@plastiko-fantastiko)
Deye Enthusiast
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 2589
 

als allererstes würde ich wenn schon Hochvolt... dann den 29.9 oder 30K nehmen

https://solarscouts.de/Deye-Hybrid-Wechselrichter-SUN-30K-SG02HP3-EU-AM3-30kW

schon aus dem Grund das der zwei unterschiedliche Hochvolt Batterien gleichzeitig bedienen kann, und drei MPPTs hat.

Du hast mit der Anzahl der Module die Möglichkeit 7 Stings à 14 Module zu bauen.

Mein Vorschlag wäre (für den 29.9er oder 30er)

MPPT1 zwei Nordwest + ein Südost String parallel

MPPT 2 und 3 je zwei Südost Strings parallel. 


aber jeder wie er will.


   
AntwortZitat
(@klayman)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Monat
Beiträge: 7
Themenstarter  

Ja, fun fact: Den hatte ich auch schon in PVSol simuliert. Allerdings ist das 25kW Modell scheinbar das effizienteste:

  • 25kW: 75,4% solarer Deckungsanteil, 3.823kWh Netzbezug, 41kWh Batterie
  • 30kW: 75,2% solarer Deckungsanteil, 3.850kWh Netzbezug, 41kWh Batterie
  • 35kW: 73,8% solarer Deckungsanteil, 4.067kWh Netzbezug, 41kWh Batterie
  • 40kW: 75,0% solarer Deckungsanteil, 3.879kWh Netzbezug, 41kWh Batterie

Ich darf nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber (Netze Duisburg) auch einen größeren Wechselrichter verbauen, der muss dann aber softwareseitig auf 30kVA abgeregelt und die Konfiguration vom Elektriker bestätigt werden (siehe auch hier, FAQ 6.1).

Zu Deinem Vorschlag: Du sagtest auf MPPT1 zwei Nordwest und einen Südost-String parallel; bedeutet 3 Strings an einen Tracker? Ich dachte wenn, dann nur solche die eine möglichst ähnliche Verschattung haben?


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Monat von klayman

   
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(@x-ray)
PV Profi
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 294
 

WR bestimmt man erstmal vom möglichen Haus-Verbrauch her, so auch die Batteriegrösse, dabei auch Schieflast berücksichtigen, dann auch von der PV Leistung, Strings immer gleiche Anzahl an Modulen parallel, Ausrichtung bzw. Verschattung ist dabei relativ egal, da ist die Spannung je String wichtig, die aber schon bei wenig Sonne recht schnell hoch geht, daher spielt Verschattung keine große Rolle.


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Monat 2 mal von x-ray

   
anonym 237 reacted
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(@klayman)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Monat
Beiträge: 7
Themenstarter  

Den Hausverbrauch bekomme ich nahezu beliebig hoch 🤪 Grundlast ohne Heizung liegt so bei 500W, die Wärmepumpe kann nochmal 2,5kW aufnehmen, dann gibt es noch 2 Öfen mit je 3kW, Kochfeld mit 7kW und zu guter letzt noch eine Wallbox die 22kW kann. Sauna hat auch nochmal 11kW, aber das wird ja nie alles gleichzeitig genutzt. Der Hausanschluss hat 63A...

Ich denke bis 30kW ist alles drin, die maximal erreichbare PV-Leistung in o.g. Szenario liegt DC-seitig laut PVSol bei maximal 37kW.



   
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(@benni82)
PV Master
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 512
 

@x-ray das ist EIN ansatz, aber muss natürlich nicht für jeden DER ansatz sein.
es gibt auch leute die sagen "dach möglichst voll" und dann muss der WR natürlich dazu passen.

@klayman
plastiko hats ja schon gesagt, der vorteil bei dem 30er sind 3 MPPT
du hast bei deinem 25er zwar 2 MPPT mit 2 stringeingängen, diese 2 strings laufen aber zwingend parallel auf dem MPPT.
du hast also KEINE 4 eigenständigen strings und damit auch nur 2x den max. eingangsstrom. bei der anzahl an modulen könnte es gefühlt eng/nicht machbar werden.
selbst mit 3 MPPT und auf einem davon 3 strings mit 17 modulen parallel könnte es eng werden.
habs jetzt selbst nicht durchgerechnet, daher reines bauchgefühl.

gibt ja auch den SUN-25K-SG02HP3-EU-AM3 der scheint auch 3 MPPT zu haben wenn du unbedingt bei nem 25er landen willst.
musst du eben mal durchspielen, bei preislich kaum unterschied würde ich auch eher richtung 29.9/30 gehen, einfach um flexibler zu sein/das maximum rausholen zu können


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 1 Monat 3 mal von Benni82

GB-SL20K-EU / All In One HV Tower
- Deye SUN-20K-SG01HP3 WR (Main: 1095 / HMI: C040)
- 16.36kWh Speicherkapazität (4 x GB-LM 4.09 kWh HV Akkus)
24,65kWp in ONO / WSW Ausrichtung
58 x Trina Vertex S+ TSM425NEG9R.28 425W Module (28 auf ONO, 30 auf WSW)
Link zur Anlagenvorstellung hier im Forum


   
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Plastiko Fantastiko
(@plastiko-fantastiko)
Deye Enthusiast
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 2589
 

Veröffentlicht von: @klayman

Ja, fun fact: Den hatte ich auch schon in PVSol simuliert. Allerdings ist das 25kW Modell scheinbar das effizienteste:

  • 25kW: 75,4% solarer Deckungsanteil, 3.823kWh Netzbezug, 41kWh Batterie
  • 30kW: 75,2% solarer Deckungsanteil, 3.850kWh Netzbezug, 41kWh Batterie
  • 35kW: 73,8% solarer Deckungsanteil, 4.067kWh Netzbezug, 41kWh Batterie
  • 40kW: 75,0% solarer Deckungsanteil, 3.879kWh Netzbezug, 41kWh Batterie

Ich darf nach Rücksprache mit dem Netzbetreiber (Netze Duisburg) auch einen größeren Wechselrichter verbauen, der muss dann aber softwareseitig auf 30kVA abgeregelt und die Konfiguration vom Elektriker bestätigt werden (siehe auch hier, FAQ 6.1).

Zu Deinem Vorschlag: Du sagtest auf MPPT1 zwei Nordwest und einen Südost-String parallel; bedeutet 3 Strings an einen Tracker? Ich dachte wenn, dann nur solche die eine möglichst ähnliche Verschattung haben?

diese PVSol Onanie habe ich mir noch nie angetan

DU wolltest was hochvoltiges und deren Nachteile batterieseitig würde ICH nur akzeptieren wenn er zwei unabhängige Batterieeingänge hat.

und ja 3 Strings an einen MPPT ist kein Problem man sollte aber Stringsicherungen einbauen, der Schatten ist erst recht kein Problem weil Schatten nur bei Sonnenschein entsteht und da wir nur eine Sonne haben... hat entweder die Nordwestseite ein Schattenproblem oder die Südseite hat eines.

Wenn Die Strings unter 800V Leerlaufspannung bei -YX°C sind dann würde ich aber einen Niedervolt Deye nehmen, 20K und zusätzliche String WR weil die Batteriepreise einfach besser sind. 

 


aber jeder wie er will.


   
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(@klayman)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Monat
Beiträge: 7
Themenstarter  

Ich bin da flexibel was den Speicher angeht, der Preisunterschied stört mich allerdings nicht so sehr. Wichtiger ist mir eine möglichst hohe Deckung meines eigenen Verbrauchs und damit möglichst wenig Zukauf vom Netz. Also ja, gerne einen größeren WR mit mehr MPPT und zwei Batterieeingängen. Nur wie oben schon gesagt hat es mich gewundert warum der kleinere WR effizienter ist als der große.

Zur Verschattung: Wenn also keine Sonne mehr auf die Südostseite kommt würden alle Module gleichmäßig indirekt "beleuchtet", wodurch die Bypassdioden nicht greifen und die Stringspannung hoch bleibt (wenn auch mit wenig Strom)? Daher könnte ich dann z.B. 14 Panels links unten auf der Südostseite mit 14 Panels links oberhalb der Gaube auf der Nordwestseite kombinieren? Dann einen weiteren MPPT mit Südost und Nordwest aber weniger Schatten kombinieren und den letzten MPPT dann mit 2 sonnigen Strings auf der Südostseite? Sorry, bin da noch unerfahren, ist meine erste Anlage 🙂



   
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Plastiko Fantastiko
(@plastiko-fantastiko)
Deye Enthusiast
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 2589
 

Das Ding heisst M (für MAXIMUM) PPT wenn also die MAXIMALE Leistung wegen Schatten auf der sonnigen Seite sich bei einer niedrigeren Spannung einstellt, dann ist das so. ob die Strings im Schatten die 1/50stel der Leistung aktuell bringen dann 20 Watt weniger bringen... interessiert niemanden. 


aber jeder wie er will.


   
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(@klayman)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Monat
Beiträge: 7
Themenstarter  

so, ich hab nochmal die Strings neu sortiert wie von Dir vorgeschlagen und nochmal alle drei WR durchprobiert. Den WR für LV-Speicher und einen extra Stringwechselrichter rechne ich heute Abend nochmal... Hier erstmal die Ergebnisse, die 25kW und 30kW Modelle geben sich nix, ab 35kW wird es deutlich schlechter. Vielleicht weil Letzterer eine ältere Generation (SG02 vs. SG01) ist?



   
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Plastiko Fantastiko
(@plastiko-fantastiko)
Deye Enthusiast
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 2589
 

Ich wüsste nicht, warum diese Software einen 35er schlechter rechnet als einen 30er, das überlasse ich den Software-Gläubigen. 


aber jeder wie er will.


   
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 Bubu
(@bubu)
Premium Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 147
 

Würde die komplette Nordseite auf einen String-WR legen und für Süd einen Deye 20K LV. Wenn der 20K für die Anzahl der Module/Leerlaufspannungen noch nicht ausreicht... Es gibt auch größere String-WR mit 3 oder 4 Mppts.



   
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(@anonym-237)
PV Profi
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 415
 

Veröffentlicht von: @x-ray

WR bestimmt man erstmal vom möglichen Haus-Verbrauch her, so auch die Batteriegrösse, dabei auch Schieflast berücksichtigen, dann auch von der PV Leistung, Strings immer gleiche Anzahl an Modulen parallel, Ausrichtung bzw. Verschattung ist dabei relativ egal, da ist die Spannung je String wichtig, die aber schon bei wenig Sonne recht schnell hoch geht, daher spielt Verschattung keine große Rolle.

 

Er meint die Wechselrichterleistung, nicht die installierte Leistung auf dem Dach. Ein selbsterklärter PV - Profi sollte inzwischen wissen, dass dies nicht ein und das selbe sind und es durchaus kosteneffizienter ist, zum einen das Dach voll zu machen und dennoch den Hybrid nach der optimalen Nutzung zu wählen. 

 

Er hat also Recht. Die Größe des Wechselrichter sollte sich in der Masse der Fälle nach dem Bedarf richten. Und zwar nicht nach Energiemengen, sondern nach den zeitgleich benötigten Leistungen. 

 

Wenn natürlich jemand gewohnt ist, alles mögliche an Lasten gleichzeitig zu schalten und zu betreiben, sollte man warten, bis Atomkraftwerke für Privatanwender verfügbar sind, oder eine sinnvolle Lösung gegen diese Gewohnheit finden. 

 

Fakt ist jedoch, ob 20k oder 35k, der Wechselrichter wird niemals die komplette Leistung ganztägig vom Dach holen und auch nicht aus dem Akku ziehen. 

 



   
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(@blublub)
Neuling
Mitglied seit: Vor 3 Monaten
Beiträge: 39
 

Was sagt denn PV Sol als max. PV Leistung? - SolarEdge zeigt das netterweise an, davon könnte man 20-30% abziehen dann hat man die Leistung die im Sommer relativ konstant auch erzeugt werden kann - sofern das Wetter 1a ist (die peaks nimmt man dann halt nicht, Mist aber egal)

Aber von dem was du schreibst würde ich den 30er nehmen weil:

Damit hast du bei entsprechendem Akku auch ordentlich Leistung beim Laden und entladen

Auf die Nachkommastellen würde ich bei der Berechnung pfeifen - irrelevant

Den 35kw würde ich nicht nehmen denn ruckzuck verpasst die der VNB eine Wandlermessung wenn du Pech hast.

 

Alleine auf das Sud-Ost Dach bekommst du 33kwp sofern Du nicht zu optimistisch die Belegung angehst - alleine deswegen ware der 25kw das Minimum - wie gesagt ohne genauere Angaben würde ich zum 30er tendieren, sobald du mal 2 eautos gleichzeitig lädst ziehst du hin und wieder schon 22kw aus dem Akku, da bietet der 25kw nicht viel Reserve fürs Haus.

 

Akku:

Was habt Ihr für Verbraucher, waren das wirklich alle? - das Haus ist riesig und Verbauch  mit 16k kWh ist auch "überdurchschnittlich"

Klimaanlage, Sauna?

Bei dem Haus würde ich keinen so kleinen Akku verbauen - die Autos werden meist geladen wenn man nach Hause kommt, also wenn die Sonne "bald weg ist" - da kann man auch 20kwh alleine dafür im Akku einplanen (bei den Preisen ist das auch mit Wandlerverlust günstiger als aus dem Netz)

Akkus sind günstig, Dyness Stack 100 zB - bei dem Verbrauch im Haus würde ich keinen Akku unter 70kwh verbauen.

Ich kenne die Formeln und Berechnungen, hab ich mich 2022 auch dran orientiert und einen 22kwh Akku verbaut, besser wäre 30kwh gewesen.

Wir bauen gerade und einfach mal zum Vergleich:

Flaches Dach Süd und Nord 30kwp, 1 eauto, WP und Klima und ich nehme einen 61kwh Akku - laut allgemeinen Empfehlungen wäre ein 30-35kwh Akku zu nehmen - aber bei den Preisen mach ich den Fehler nicht nochmal 


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 2 Wochen von blublub

   
AntwortZitat
(@klayman)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Monat
Beiträge: 7
Themenstarter  

Danke für Deine Hinweise. Ich habe jetzt einen 30er WR und einen Deye BOS-G60 Pro bestellt (mehr geht wegen der Eingangsspannung nicht, bzw. nur einen weiteren parallel). Das sollte erstmal reichen, auch für das was wir so tagtäglich fahren. Die 16k kWh sind übrigens inkl. der Autos. Davon abgesehen haben wir's gerne warm und ich hab ein paar IT-Spielzeuge 😉



   
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