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Verhältnis AC-Inverterleistung zu Batterieleistung

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(@franky)
Neuling Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Wochen
Beiträge: 22
Themenstarter  

Ja die sehen cool aus. Spannend, ob sie schnell genug abschalten. Das dumme ist echt, dass es keine klaren Aussagen gibt. Und testen kann man sowas mit den entsprechenden Lasten auch nicht mehr selbst. Bleibt ein Restrisiko oder aber die manuelle Umschaltung bei Ausfall des Grids und ggf. vorher Abschalten von Lasten.

Andere Frage:

Muss ich beim Deye noch irgendwas an Schützen / automatischen Leistungsschaltern / ATS / Kuppelschalter bei <= 30 kVA (Scheinleistungsgrenze für Kuppelschalter und zentralen NA in Deutschlkand) vorsehen?

Ich sehe das doch richtig, dass er den normalen NA-Schutz (Vermeidung von Insel zum Netzbetreiber) integriert hat und auch im Fall der Nutzung des Load-Ausgangs (ganzes Haus auf Load) KEIN weiteres Schütz in benötigt, um GRID vom Wechselrichter zu trennen? Das würde ja auch kein automatisches Rückschalten auf GRID-Betrieb ermöglich, wenn man das Grid einmal weggeschaltet hat. Hab keine Sensorleitung gesehen, die man dann vor dem Schütz anschließen würde.

Weiss jemand, ob die Ersatzstromanlage in Deutschland VDE-konform ist? Da müssen ja so ein paar Sachen beachtet werden, dass man nicht zu schnell wieder auf Grid umschatet afaik. Der WR hat ja in DE die Zulassung inkl. Eintragung in ZEREZ.

Aber wo könnte man formal nachvollziehen für welche Betriebsmodi? (Annehmend, dass die Notstromversorgung NICHT Bestandteil der Zulassung in Deutschland ist (oder ist sie es?)

Klar, dass jeder Netzbetreiber im Einzelfall noch mitreden und prüfen wollen kann. Mir geht es erstmal um die Schicht davor, ob dafür die einschlägigen Normen und Prüfungen/Zertifikate/... für DE vorliegen. 

Gruß

Franky

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen 3 mal von franky

   
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(@plastiko-fantastiko)
Deye Experte Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1922
 

Ball flachhalten....

Du hängst den Deye an die Wand

Die Zuleitung vom Grid bekommt die drei CT-Klemmen und geht auf den Sontheimer (Netzanschluss) und auf den Deye-GRIDanschluss, vor den Deye setzt Du einen zur Zuleitung passenden Leitungsschutzschalter (der Deye hat oft einen MCB als GRIDanschluss unter der Abdeckung, ICH habe den 50A MCB bei meinem 12K durch Wago Reihenklemmen ersetzt da ich vor den Deye bei mir einem 32A MCB gesetzt habe)

Den LOAD Ausgang des Deye verbindet Du zum Not-Anschluss des Sontheimers und setzt selbstverständlich den zur Leitung passenden MCB

den Ausgang des Sontheimers versorgt dein Haus/die Hausverteilung, das diese Leitung genauso gross dimensioniert ist wie die bestehende Zuleitung zur Hausverteilung muss ich nicht betonen.

Solltest Du noch keinen Überspannungschutz in der Zuleitung haben wäre das jetzt eine Gelegenheit so einen noch vor den Sontheimer/Deye zu setzen.

Weitere Baugruppen sind nicht erforderlich, der NA-Schutz wird vom Deye erledigt, genau so wie die Versorgung des Hauses beim Phasenausfall/Blackout/Über oder Unterspannung/Über oder Unterfrequenz alles gemäss VDE4105.

Den Rest geht weder das E-Werk noch sonst irgend einen Sesselpupser an.

aber jeder wie er will.


   
Mario540 reacted
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(@franky)
Neuling Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Wochen
Beiträge: 22
Themenstarter  

genau das wollte ich hören 😉 (bin E-Geselle) Werde ich wohl hinbekommen hehe, jetzt nur noch die richtige HV-Batterie aussuchen und die Bestellung geht nächste Woche raus, endlich.

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen von franky

   
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(@franky)
Neuling Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Wochen
Beiträge: 22
Themenstarter  

Gut, bei den Akkus ergeben sich natürlich auch Frage, Es muss Hochvolt sein, da ich sie im Außenbereich (Gartenhäuschen) betreiben will. Im Winter könnte ich sie außer Betrieb nehmen. Schön wäre, wenn das BMS den Akku einfach schützen würde vor dem Problem der Ladung bei zu niedrigen Temperaturen.

Hierzu konkrete Fragen:

  1. Der SUN-25K-SG02HP3-EU-AM3 ist nirgendwo verfügbar. Ist das so, dass Deye den in DE/EU noch nicht vertreibt?
  2. Beim Akku würde ich zum Pylontech Force-H3 tendieren. (Entladecurrent und IP-rating)
  3. Laut Datenblatt kann der Pyl*ntech Charge -10~55. Ich dachte Charge bei Minustemperaturen wäre schädlich? Schützt sich der Akku ausreichend vor Beschädigung durch Laden bei Minustemperaturen? Ich will nur, dass der Akku nicht kaputt geht. 
  4. Ich nehme an, dass der Akku deye-gb-l-pro die "the heating function is optional" nicht bereits eingebaut hat. Hat da jemand Erfahrung mit? Warum gibt Deye aber eine  Betriebstemperatur (-20 (!) Grad) an? Unterstellt er hier den Einbau der Heating Option?

 LG

 

Franky

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen 3 mal von franky

   
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(@wdomi)
Mitglied Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 17
 

Veröffentlicht von: @franky

Es muss Hochvolt sein, da ich sie im Außenbereich (Gartenhäuschen) betreiben will.

kannst du diese Erkenntnis irgendwie erklären? Ich kann keinen logisch begründbaren Zusammenhang erkennen


   
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(@franky)
Neuling Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Wochen
Beiträge: 22
Themenstarter  

Veröffentlicht von: @wdomi

Veröffentlicht von: @franky

Es muss Hochvolt sein, da ich sie im Außenbereich (Gartenhäuschen) betreiben will.

kannst du diese Erkenntnis irgendwie erklären?

Zu Hocholt oder Außenbereich? Ich muss dazu sagen, dass der WR nah an der Verteilung sein soll und die Batterien außen. Wobei ich das Überdenken könnte und den WR auch in die Gartenhütte2 (trocken, kleiner unisoliert, da liegt schon ein Leerrohr) packen könnte, da die Ströme bei 400V Drehstrom kleiner sind als bei einer 600V DC-Leitung.

Dann müsste ich aber zwei Leitungen legen: Grid und Load. Muss ich noch mal überlegen. Aber am jetzt geplanten Standort bekomme ich gerade die Akkus aufgestellt (gestellt!) und nicht noch den WR aufgehangen (gehangen!).

Edt: Quatsch; 28 A (3P~ bei 20 kW ) zu 33 A bei 600 V DC. Das ist dieselbe Größenordnung, also bleibt es bei WR drinnen und Akkus draußen

Außenbereich: Ich kann die Energiemenge nicht im Wohnhaus haben (aus Gründen, auch wenn es LifePo und nicht reines LiIon ist).

Hochvolt: Bedingt durch den höheren Leitungsweg (30-50m) ist der Spannungsfall relevant. Dieser ist bei Hochvolt kleiner als bei Niedervolt, ergo weniger Verlust / kleinere Querschnitte. Das ist vergleichbar mit unserer alltäglichen Spannungsversorgung. Lokal (kurze Strecken): Niederspannung 230/400V, Stromtrassen (lange Wege): 10+kV. Das Prinzip und der Grund ist derselbe. Falls Deine Frage nicht gemäß meiner Beantwortung gemeint war: Bitte keine Diskussionen, diese beiden Randbedingungen sind gesetzt. 

 

Offene Fragen siehe oben.

LG Franky

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen 5 mal von franky

   
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(@plastiko-fantastiko)
Deye Experte Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1922
 

Also Hochvolt wegen weit weg, aber Gartenhaus in Deutschland und LFP Batterie ohne Heizung ist keine gute Idee.

Und ein Produkt von Pyl***** käme mir auch nicht einmal in das Gartenhäuschen.

aber jeder wie er will.


   
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(@franky)
Neuling Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Wochen
Beiträge: 22
Themenstarter  

Veröffentlicht von: @plastiko-fantastiko

Und ein Produkt von Pyl***** käme mir auch nicht einmal in das Gartenhäuschen.

äh, so kannst du mich jetzt nicht hängen lassen 🤣 😆 , ich stand/stehe kurz vor dem Kauf. Bitte ein Hinweis, oder war es mein Fehler Fremdprodukte im dy-forum anzusprechen (habe leider nur "Erfahrung" mit LUNA200 von H**wai, sonst noch wenig mit PV-Speicher.)

 

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen von franky

   
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(@paulmelsec)
PV Profi Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 253
 

Würde da auch nochmal ein paar Nächte drüber schlafen vor der Bestellung.
Habe meinen LFP Akku im vorher nicht isolierten Dachboden der Garage.
Trotz Trockenbau mit Isolation (ca. 2m² Box) und Abwärme vom WR muss im Winter einige Tage dazu geheizt werden.
Meine Schmerzgrenze sind +10°C und am besten immer auf Temperatur halten und nicht erst bei Bedarf aufheizen.
Das ist für mich so OK aber hätte ich mir einfacher vorgestellt.
Ich möchte nicht das mein 16S DIY Akku komplett über 3 Monate durchfriert - Hätte Angst vor Schäden.
Und Hochvolt ist nochmal einiges Komplexer und auch Teurer.

Mit etwas Glück sind die richtigen Werte im BMS für die Temperatur hinterlegt.
Aber je nach Hersteller hätte ich da nicht überall vollstes Vertrauen. Bei meinem BMS stand default alles auf -20C°.
Heizungen funktionieren auch sehr unterschiedlich - manche erst wenn die Batterie geladen werden soll mit Ladestrom.
Dann wäre ich mir nicht sicher das alle Zellen gleichmäßig die richtige Temperatur haben.
Und im Winter geht es fast nur ums laden, weil die wenige Energie dann sowieso gleich wieder aus der noch warmen Batterie geholt wird.

Verstehe deine Überlegungen aber nochmal drüber nachdenken schadet nie.
Sehe hier sehr selten negative Kommentare über andere Hersteller, aber Pyl** hat je nach Modell nicht den besten Ruf.


   
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(@mario540)
PV Profi Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 259
 

Bin kein Deye Jünger - würde aber in diesem Fall immer Deye Akkus favorisieren in der Hoffnung hier die wenigsten Probleme zu bekommen und im Ernstfall kompletten Support vom Hersteller in der Kombination WR/Akku

😀 Deye Hybrid 12k , 2x Deye RW-M6.1, 30x Meyer Burger 380W 😀


   
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(@plastiko-fantastiko)
Deye Experte Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1922
 

Ich will Pyl... zugute halten dass sie ihr Protokoll zur BMS Kommunikation entwickelt haben, das ist jetzt das Standard Protokoll, und wer das nicht unterstützt zeigt damit das er die Kunden mit proprietären Schei... abkochen will.

Ansonsten sind die halt billiger GEWESEN weil sie statt 16 Zellen wie alle anderen nur 15 Zellen einbauen (heute aber nicht billiger sondern teurer sind als andere mit 16 Zellen) das BMS was Pyl... verwendet ist nichts was ich schon jemals was positives gelesen habe, ja es speichert wohl jeden Kram (damit sie sich aus Gewährleistungsgeschichten rausreden können) hat aber keinen gescheiten Balancer. 

Zu guter letzt nehmen sie zumindest bei den viel zu kleinen Niedervolt Batterien Pouch-Zellen die bauartbedingt einfach Scheibe sind, es hat schon ein Grund warum Tesla niemals Pouch-Zellen einsetzten wird.

Also Pylo... Hochvolt Batterie? Für mich nicht einmal wenn sie die günstigste wäre

aber jeder wie er will.


   
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(@franky)
Neuling Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Wochen
Beiträge: 22
Themenstarter  

danke für euren input. Entschieden. Es wird Deye GB-L, erstmal 15 kWh und später vielleicht ein zweiter Turm parallel.  Batterie und WR kommen erstmal ins gemauerte, frostsichere Gartenhäuschen bis der weitere Umbau durch ist. So komme ich erstmal schnell an einen Speicher, den ich mit 11kW (vorhandene Leitungsdimensionierun) anbinden kann. Es wird denke ich der 

 

SUN-25K-SG01HP3-EU-AM2

 

LG

Franky


   
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(@plastiko-fantastiko)
Deye Experte Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1922
 

das Maximum was diese GB-L mit 4 Modulen mit dem 25K leistet sind 20 kW das solltest Du beachten.

aber jeder wie er will.


   
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(@franky)
Neuling Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Wochen
Beiträge: 22
Themenstarter  

Danke, dass du das noch mal ansprichst.

Rechnen wir noch mal durch, ob ich die erlaubten 50A bei Polyntech (vermutlich aggressiv gerechnet) überhaupt brauche. Bei derselben Modulspannung von 102,4V gibt Deye 40Ah, also 4.096 Wh an. Polyntech 5.120 Wh: 5.120 Wh / 102,4V =  50Ah. Kann das sein (40 Ah zu 50 Ah)? 

Zudem nutzt Deye konservativ 88% der Ladungsenergie und Polyntech freche (?) 95%, um die nutzbare Energiemenge des Racks zu bestimmen.

Korrigieren wir mal beide auf eine Nutzung von nur 60% (SOC 20..80) kommen wir bei Deye auf nutzbare Energie von  

4.096 Wh / 88*60 = 2.792 Wh. Bei Polyntech auf:

5.120 Wh / 95 * 60 = 3.233 Wh.

Das sind ca. 15% mehr Energie bei den Polyntech (wenn es denn stimmt mit den 40 und 50 Ah)). Aber die Polyntechs kosten mich (in der 6er Konfiguration für die 600V-Spannung) auch ca 15 % mehr EUR. Somit gibt es von der Seite keinen Preisunterschied (wenn Polyntech nicht gepfuscht hat)

Sollten wirklich mal 25 kW Leistung von der Anlage gefordert sein, sind 60 kWh Energie mit 3 Deye Türmen auch nicht zu viel, also passt das schon mit den max 20A (16,6A bei 3 Türmen) und den Deye.

 

Klar, am Anfang mit nur einem Turm muss ich mich leistungsmäßig erstmal einschränken.

Franky

Diese r Beitrag wurde geändert Vor 3 Wochen 5 mal von franky

   
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(@plastiko-fantastiko)
Deye Experte Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 1922
 

öööh also die Hochvolt Deye fangen bei 160V an und Dein 25K kann max 50A ziehen, die kleineren ziehen max 37A

Wenn Du also Batteriegeizig bist und die 16er GB-L willst dann hat die 409V x 50 A = 20.45 kW Maximalleistung, bei einem kleineren Deye sind es 409V x 37 A = 15.13 kW. 

aber jeder wie er will.


   
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