Und dran denken daß 16mm² Alu nur etwa 10mm² Kupfer entspricht. Ist alles eine Frage des Preises und der Umstände (Material für den Übergang Kupfer/Alu am jeweiligen Ende ist nicht trivial)
Warum eigentlich E-AYY? Das ist eigentlich eine sehr spezifisch österreichische Leitungsnorm, viel gebräuchlciher und elektrisch gleichwertig ist das NAYY oder NYY in Kupfer.
Das Mitführen des PE in derselben Leitung kann in solchen Fällen kontraproduktiv sein! Je nachdem wofür der PE hier eingesetzt werden soll (Überspannungsschutz oder Potentialausgleich) muß er außerhalb der spannungsführenden Leitung verlegt werden.
Danke für die Hinweise mit dem Erdkabel für zwei separat geführte Strings / MPPT Tracker. Hier noch eine Rückfrage: so gut wie alle Erdkabel die ich auf die Schnelle gefunden habe sind 0,6kV/1kV (nehme mal an die 0,6kV sind Phase-Phase und die 1kV dann gegen Erde, oder? ) --> gibt's noch eine gesonderte Bezeichnung für diejenigen die 1,8kV Qualität hätten?
Das Alu Kabel ist halt viel billiger wenn es unter 5€/m zu bekommen ist, bei 270 m schenkt das schon ein wenn das 5 x 10 in Kupfer 2 bis 3 € / m teurer ist.
@lucullus das war auch mein erster Gedanke, aber wenn man sich die Datenblätter genauer ansieht ist häufig DC mit über 1,6kV angeben. Andererseits ist bei AC die Spitzenspannung auch wesentlich höher.
In D heißts NAYY OK. Die Hersteller haben verschiedene Qualitäten, 0,6/1 und 1/1,8. Für PV die bessere Qualität nehmen.
Ich habe die Ansicht, daß die Induktionsschleife zwischen allen Leitern incl PE möglichst klein sein soll. Bei der Entfernung muss eh ein guter Erder am entfernten Ende gesetzt werden
Einfach nur die Datenblätter lesen. Da NYY meist für AC eingesetzt wird gilt da die Nennspannung 0,6/1kV. Für DC sind das aber andere Werte, Beispiel anbei. Und das hat nichts mit der "Qualität" zu tun....
Den PE braucht man bei so einer Anwendung nicht mitzuführen sondern es reicht einen guten Erder in der Nähe der PV Panels zu haben.
Bei 270m Entfernung wird man kaum einen Potentialausgleich benötigen. Ob man einen Funktionspotentialausgleich benötigt hängt vom WR ab, nachlesen. Und ein Überspannungsschutz sollte besser außerhalb der Leitung verlegt sein, denn das gibt bei einer hohen Induktionsspannung/strom (Blitznahtreffer) braune Streifen im Kabel und das ist dann als ganzes defekt. Volltreffer sind nur mit massiven Cu/Al oder Stahlleitern (8/10mm DURCHMESSER) beherrschbar und das Ende davon sollte nur auf der PAS aufgelegt sein, nirgends sonst. Vorteil einer solchen separaten Verlegung: damit wird die gute Erde automatisch hergestellt.
1. Nachtrag: bei dieser Entfernung sollte man ganz sicher gehen daß der WR damit auch funktioniert. JEDE Leitung hat einen begrenzten Isolationswiderstand und einen Kapazitätsbelag. Beides kann einen einfachen WR bei der obligaten Isoprüfung zu Beginn des Einschaltens aus dem Tritt bringen.
2. Nachtrag: Wir verbauen die Dinger ja wie Bonbons aber hast du dir mal die Preise von guten Preßverbindern angesehen? Für einen Übergang von 16mm² Al auf 10mm² Cu benötigst du Klauke 323R10. Eine 4-er Packung kostet um die €60. Und eigentlich benötigt man dafür auch die passende Klauke Preßzange, nicht irgendwas....
@thomasr Ich gehe davon aus, dass man einen FunktionsPA braucht. Auch bei direktem Einschlag fließt da aber im Verhältnis zur Erdung ein lächerlich kleiner Strom. Isomessung wird mit DC gemacht. Kapazitätsbelag stört die eher nicht. Am fernen Sammler und am lokalen Freischalter AlCu Klemmblöcke und die Al-übliche Vorgehensweise.
Den PE braucht man bei so einer Anwendung nicht mitzuführen sondern es reicht einen guten Erder in der Nähe der PV Panels zu haben.
Bei 270m Entfernung wird man kaum einen Potentialausgleich benötigen. Ob man einen Funktionspotentialausgleich benötigt hängt vom WR ab, nachlesen. Und ein Überspannungsschutz sollte besser außerhalb der Leitung verlegt sein, denn das gibt bei einer hohen Induktionsspannung/strom (Blitznahtreffer) braune Streifen im Kabel und das ist dann als ganzes defekt. Volltreffer sind nur mit massiven Cu/Al oder Stahlleitern (8/10mm DURCHMESSER) beherrschbar und das Ende davon sollte nur auf der PAS aufgelegt sein, nirgends sonst. Vorteil einer solchen separaten Verlegung: damit wird die gute Erde automatisch hergestellt.
1. Nachtrag: bei dieser Entfernung sollte man ganz sicher gehen daß der WR damit auch funktioniert. JEDE Leitung hat einen begrenzten Isolationswiderstand und einen Kapazitätsbelag. Beides kann einen einfachen WR bei der obligaten Isoprüfung zu Beginn des Einschaltens aus dem Tritt bringen.
2. Nachtrag: Wir verbauen die Dinger ja wie Bonbons aber hast du dir mal die Preise von guten Preßverbindern angesehen? Für einen Übergang von 16mm² Al auf 10mm² Cu benötigst du Klauke 323R10. Eine 4-er Packung kostet um die €60. Und eigentlich benötigt man dafür auch die passende Klauke Preßzange, nicht irgendwas....
Hallo, schön das du bei uns im Deye Forum bist, wenn dir unsere Arbeit die wir im Forum tun wertschätzt, würden wir uns über eine kleine Spende freuen.