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Remote Mode

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Charly
(@charly)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 13
Themenstarter  

Hallo zusammen, hat schon jemand Erfahrung beim Deye Hybrid 12K mit dem Remote Mode und den RAM Modbus Registern ab 1100 gemacht.

Habe ein Automatisierung im HomeAssistant laufen, welche noch die Register im EEprom beschreibt. Will das ganze jetzt aber auch in Hinblick auf den Leistungstarif welcher in Österreich ab 2027 bei der NetzOÖ Realität wird, umstellen. Dazu habe ich ein Peak Shaving über den Akku vorgesehenen um nicht die 4kW im 15 Minuten Takt zu überschreiten. Das läuft schon einigermaßen, stehe nun aber vor einem Problem, dass der Ladestrom begrenzt wird und ich habe noch nicht herausgefunden warum das so ist.

Wer bestimmt den Ladestrom bei Mode 5 (1105=5) mit Register 1110 als Ziel-SOC? Kommuniziert das BMS einen Max-Ladestrom an den WR oder berechnet der WR den Strom intern?

Würde mich über einen Tip sehr freuen, kann meine Testetgebnisse auch gerne posten, wenn jemand Interesse hat. 



   
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(@stsoft)
PV Master
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 458
 

in erster linie bestimmt das BMS den Ladestrom.

Grobe Faustformel für die meisten 48V LV Akkus: maximaler Ladestrom = Entladestrom/2, Randbedingungen: 15-35°C, SOC <80%, kurze ausreichend dicke Kabel.

Bei HV Akkus i.d.R.Kein Problem. Aber bei LV Akkus und wenn du nur einen Akku hast, z.B. einen 10kWh ==ca. 200Ah ist der maximale Ladestrom bei typischen LiFePo4 Akkus ca. 100A.

d.h. mehr als ca. 5kW kannst Du da in der Spitze nicht rein schieben .

Weiterhin begrenzt ein vernünftiges BMS Temperaturabhängig den Ladestrom weiter, i.d.R. unter 10°C und über 40°C.

Weiterhin fängt jedes vernünftige BMS ab ca. 80% SOC den Ladestrom zu begrenzen.

Und dann gibt es da noch den rein physikalischen Effekt das ggf. bei zu dünnen Leitungen durch den Spannungsabfall und ggf. vom BMS konservativ niedriger angeforderter Ladespannunnung der Ladestrom auch bebrenzt wird.

Hier hilft es dann generell immer weitere LV Akkus parallel zu schalten um den maximalen Ladestrom in alken Situationen zu erhöhen.

Kurz nur ein Akku am LV WR begrenzt den Ladestrom i.d.R. auf <120A und ggf. auch noch zu klein dimensioniert begrenzt schnell Temperatur und SOC abhängig noch weiter den Ladestrom.



   
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(@paulmelsec)
PV Master
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 518
 

Ich bin ja auch im NetzOÖ und kenne das Thema mit den max. 1/4 Stundenwerten.
Hab dann mal die Daten vom Smartmeter exportiert und die Max-Werte für letzten Winter ermittelt.
Dann habe ich mich gefragt wie kann ich die ev. unter 4kW drücken und was kostet mich das.
Ergebnis für mich, ohne PV Leistung mit Netzladen und Peak Shaving wird's schlimmer als einfach nichts zu machen.

Zu deinem Problem, hast du mal versucht 1109 zu ändern - könnte da noch reinspielen
https://akkudoktor.net/t/remote-control-mode-von-deye-hybrid-wr-modbusregister-1100ff/38182



   
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Charly
(@charly)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 13
Themenstarter  

@stsoft Hallo, danke für die Info. 

Ich habe das noch nicht genauer beschrieben, habe ca. 30kWp PV und 40kw Pytes Akku und zwei 12kw Deye als Master/Slave laufen. Meine Erfahrung mit dem BMS von Pytes ist da eher schlecht. Da wird kein Ladestrom zurückgenommen. Erst bis die erste der 128 Zellen Ladeschlussspannung erreicht hat wir über das BMS Ladeende an den Deye gemeldet. Das war's. Lese direkt von der Konsole die Zellendaten aus und protokolliere es im HomeAssistant. Wenn  eine Zelle in die Nähe der Ladeschlussspannung kommt reduziere ich den Ladestrom.



   
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Charly
(@charly)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 13
Themenstarter  

@paulmelsec

Hallo, hast du auch eine Wärmepumpe zur Heizung und für Warmwasser, dann bist du sicherlich mehrmals über 1000wh in einer viertel Stunde, wenn du da nicht mit dem Akku ausgleichst. Vorausgesetzt natürlich nur, wenn du den üblichen Hausanschluss mit 4kw hast.

 



   
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(@paulmelsec)
PV Master
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 518
 

@charly 
Nein, habe ich noch nicht und verstehe auch nicht warum man jetzt Leute mit WP indirekt bestraft.
Auch kein E-Auto - soll aber kommen.
Bei mir kommt im Winter fast nichts über PV rein und der WR geht ohne Ertrag und leerer Batterie in Standby.
Jede Netzladung verursacht auch noch Verluste und sinnvoller Weise lädt man in der Nacht mit diesen neuen "Winter-Nacht-Strom".
Irgendwie sind auch noch keine richtigen Zahlen da, was da an zusätzlichen Netzkosten anfallen soll.
Bist du da schon weiter - ab wann rechnet sich das für dich. Ist es nicht einfacher die WP mehr in der Nacht laufen zu lassen.



   
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Charly
(@charly)
Mitglied
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 13
Themenstarter  

Hallo, Wärmepumpe läuft bei mir schon seit 1991. Mittlerweile habe ich schon seit 2 Jahren die zweite. 

Bezüglich Leistungstarif gibt es schon konkrete Angaben https://www.bestconnect.info/blog/leistungstarif-2027-oesterreich/

Bezüglich Winter Nacht Strom habe ich noch nichts vernommen. Wo hast du davon gehört. Habe aktuell einen Tarif vom Verbund für 9,5 cnt Netto für ein  Jahr. Läuft aber

im März 2027 aus. Was dann danach kommt ist noch ungewiss. 



   
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(@paulmelsec)
PV Master
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 518
 

Veröffentlicht von: @charly

Bezüglich Winter Nacht Strom habe ich noch nichts vernommen.

Steht in deinem Artikel:
Zeitvariable Netzentgelte: Erster Schritt ist der SNAP (seit April 2026); ab 2027 kommt mit dem WiNAP ein Winter-Gegenstück (Oktober bis März, jeweils 22 bis 4 Uhr) mit symmetrischer Reduktion.

Als PV Besitzer betrifft mich das Thema ca. 4 Monate. Wichtigster Punkt, ab 10kW wirds teuer.

Wie man auf diese Werte kommt habe ich nicht verstanden:
Arbeitspreis rund 4,53 ct/kWh (heute rund 7,36 ct/kWh plus 54 € Pauschale)
Leistungspreis rund 33,82 €/kW pro Jahr bis 10 kW, darüber rund 67,64 €/kW

Mit der neuen Regelung halbiert sich der Arbeitspreis fast - Warum?
Die €54 sind dann vermutlich die Pauschale Netznutzung jetzt.
Auf meiner Rechung stehen darüber hinaus aber noch 12 weitere Positionen

Lustig finde ich auch den Zeitplan, mit Dezember 2026 kennen wir dann die Tarife und 1.1.2027 sollen sie dann gelten.
Verstehe zwar die Idee dahinter, aber nur weil man durchgehend 2kW verbraucht ohne Spitzen ist man noch nicht Netzdienlich.
Was WiNAP dann für die Kosten bedeutet habe ich nicht gefunden. Mal abwarten bis Dezember.



   
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Plastiko Fantastiko
(@plastiko-fantastiko)
Deye Enthusiast
Mitglied seit: Vor 3 Jahren
Beiträge: 2803
 

Veröffentlicht von: @paulmelsec

Verstehe zwar die Idee dahinter, aber nur weil man durchgehend 2kW verbraucht ohne Spitzen ist man noch nicht Netzdienlich.

wie könnte man netzdienlicher sein? wenn man selber in Grossbatterien investiert und sie dem Netzbetreiber übergibt?

wenn man den Teil der nichtgebrauchten 2 kW einfach verheizt?

Ich sehe schon ein System bei dem ein Ladegerät max 2 kW aus dem Grid schöpft und der Rest, galvanisch getrennt, den Gridbetreiber einen Sch.. angeht.

 


aber jeder wie er will.


   
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