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Hallo
wir betreiben in einen landwirtschaftlichen Betrieb eine 30kWp PV Anlage mit drei 10kWp nicht hybrid Sungrow Wechselrichtern.
Nun würden wir gerne ein Akkusystem dazu bauen. Uns schweben aktuell 3x NKON ESS Pro – 51.2V 16.1kWh Heimbatterien parallel vor und dazu ein Deye SUN-12K-SG05LP3-EU-SM2 12kW Wechselrichter. Dazu habe ich noch ein paar Fragen:
Wir wollen den Wechselrichter erstmal ohne PV Module betreiben. Er soll einfach aus dem AC Netz laden und entladen, je nachdem wie gerade am Grid Übergabepunkt die Last ist. Die Sungrow Wechselrichter wollen wir dazu auch einfach am AC Netz belassen. Leider werde ich aus der Anleitung nicht ganz schlau:
Muss ich hier nun Mode 4 verwenden? Dann muss man die anderen Wechselrichter ja anscheinend direkt an den Deye anschließen? Oder kann er auch im Mode 1 von AC Laden und dieser Mode 4 ist irgendwas "spezielles"?
Als weitere Frage noch zu den DTSU666, wir haben da einen von Sungrow verbaut, funktioniert der auch am Deye oder brauchen wir da einen neuen? Das Buskabel vom DTSU zum Deye wäre kein Problem umzuverlegen. Das dann keine Daten mehr vom Sungrow vorhanden sind (dort würden wir es abklemmen), ist mir klar und kann ich mit leben sofern ich sie dann vom Deye bekomme was micht dann direkt zur Frage 3 führt:
Ich würde am Deye einen LAN Ethernet Adapter Stick Logger LSE-3 anschließen (ich hab direkt daneben einen Switch und Kabel ist immer besser als WLAN ;)). Komm ich hier per Modbus TCP an die wichtigsten Daten heran? Das wichtigste ist mir im Prinzip:
* Last am Grid (also wieviel Watt gerade aus dem Netz bezogen oder ins Netz eingespeist werden)
* Last an der Batterie (also wieviel Watt gerade aus der Batterie bezogen oder in die Batterie eingespeist werden)
(so Kleinkram wie SoC o.ä. wären natürlich auch schön und wenn man darüber sogar das Laden/Entladen sperren oder eine Lade/Entladeleistung fest vorgeben kann wäre natürlich mega)
Die Gridlast vom Sungrow nutze ich aktuell um über Home Assistant mein E-Auto ohne Netzbezug zu laden. Später muss ich dann in dieser Automation natürlich noch die Batterielast mit einberechnen damit es nicht zum Schwingen kommt, daher benötige ich zumindest diese 2 Daten zwingend.
Oder ist es besser den Modbus RTU Ausgang zu nutzen und nen RTU zu TCP Konverter zu verbauen?
Ansonsten sieht mir für die geplante Batterie der Deye WR noch am besten aus und ich hoffe ihr könnt mir meine Fragen positiv beantworten 🙂
Gruß Chris
Muss ich hier nun Mode 4 verwenden? Dann muss man die anderen Wechselrichter ja anscheinend direkt an den Deye anschließen? Oder kann er auch im Mode 1 von AC Laden und dieser Mode 4 ist irgendwas "spezielles"?
Du kannst deine vorhandene Wechselrichter netzparallel oder am Gen-Port von Deye betreiben. Der Gen-Port hat den Vorteil, dass die WRs auch bei Stromausfall weiterbetrieben werden können. Wenn die Netzparallel laufen, ist das nicht möglich. Ich würde einen 4P-Umschalter empfehlen, mit dem du bei Bedarf die Wechselrichter vom Grid auf Gen umschalten kannst. Wenn du beide Möglichkeiten ausprobiert hast, kannst du dich für die entscheiden, die für dich besser ist
Als weitere Frage noch zu den DTSU666, wir haben da einen von Sungrow verbaut, funktioniert der auch am Deye oder brauchen wir da einen neuen?
Das sollte gehen. Mit den mitgelieferten CTs regelt der Deye aber besser als mit dem DTSU666.
Ich würde am Deye einen LAN Ethernet Adapter Stick Logger LSE-3 anschließen (ich hab direkt daneben einen Switch und Kabel ist immer besser als WLAN ;)). Komm ich hier per Modbus TCP an die wichtigsten Daten heran?
Das sollte auch funktionieren. Bei GitHub gibt es eine fertige Integration für den WLAN-Stick. Die Integration sollte auch mit dem LAN-Ethernet-Adapter funktionieren. Ich persönlich habe es nicht getestet. Ich benutze den WLAN-Logger. Die Integration liefert alle notwendigen Register.
Deye SUN-12K-SG04LP3-EU, 36 х Trina Vertex S 425W, 2 x Deye RW-M 6.1
Deye SUN-8K-SG04LP3-EU, 10 х Trina Vertex S+ 430W, 2 x Deye RW-M 6.1
2 x Deye SUN 2000, je 4 х Trina Vertex S+ 430W, Netzparallel zu 8kW WR
1 x Deye SUN 600, 2 х Sharp NU-JC 410W, Netzparallel zu 8kW WR
Danke für deine Antwort 🙂
Muss ich hier nun Mode 4 verwenden? Dann muss man die anderen Wechselrichter ja anscheinend direkt an den Deye anschließen? Oder kann er auch im Mode 1 von AC Laden und dieser Mode 4 ist irgendwas "spezielles"?
Du kannst deine vorhandene Wechselrichter netzparallel oder am Gen-Port von Deye betreiben. Der Gen-Port hat den Vorteil, dass die WRs auch bei Stromausfall weiterbetrieben werden können. Wenn die Netzparallel laufen, ist das nicht möglich. Ich würde einen 4P-Umschalter empfehlen, mit dem du bei Bedarf die Wechselrichter vom Grid auf Gen umschalten kannst. Wenn du beide Möglichkeiten ausprobiert hast, kannst du dich für die entscheiden, die für dich besser ist
da mir Notstrom unwichtig ist, wird er dann einfach Netzparallel laufen wenn dies geht.
Als weitere Frage noch zu den DTSU666, wir haben da einen von Sungrow verbaut, funktioniert der auch am Deye oder brauchen wir da einen neuen?
Das sollte gehen. Mit den mitgelieferten CTs regelt der Deye aber besser als mit dem DTSU666.
ich bin mir nicht ganz sicher ob bei den Sungrow DTSU nicht irgendwelche Register anders sind, daher die Frage. Die Entfernung WR <> Energymeter/Zählerschrank sind ca. 100m es liegt hier ein Ethernetkabel und ich will da keinesfalls was neues nachziehen müssen. Muss mal gucken ob das mit den CTs überhaupt so geht?
Ich würde am Deye einen LAN Ethernet Adapter Stick Logger LSE-3 anschließen (ich hab direkt daneben einen Switch und Kabel ist immer besser als WLAN ;)). Komm ich hier per Modbus TCP an die wichtigsten Daten heran?
Das sollte auch funktionieren. Bei GitHub gibt es eine fertige Integration für den WLAN-Stick. Die Integration sollte auch mit dem LAN-Ethernet-Adapter funktionieren. Ich persönlich habe es nicht getestet. Ich benutze den WLAN-Logger. Die Integration liefert alle notwendigen Register.
Danke muss ich mal suchen oder hast du da Links für mich? Hab nur irgendwas gelesen das Modbus TCP nur auf irgendeinen komischen Port, irgendwie komisch "verschlüsselt" (mit der Seriennummer oder sowas?) ist?
Gruß Chris
wenn da ein ETH-Kabel liegt kannst Du das zum verlängern der CT-Leitungen nehmen.
An den GEN/LOAD eines 12K kannst Du nur 45A hängen, für ein paar € mehr bekommst Du einen 15K der 70A durchleitet und damit für ALLES besser geeignet ist als der 12K
aber jeder wie er will.
Deye SUN-12K-SG04LP3-EU, 36 х Trina Vertex S 425W, 2 x Deye RW-M 6.1
Deye SUN-8K-SG04LP3-EU, 10 х Trina Vertex S+ 430W, 2 x Deye RW-M 6.1
2 x Deye SUN 2000, je 4 х Trina Vertex S+ 430W, Netzparallel zu 8kW WR
1 x Deye SUN 600, 2 х Sharp NU-JC 410W, Netzparallel zu 8kW WR
@chrisd ich hab da auch mal gelesen der Sungrow wird mit einem anderen DTSU666 ausgeliefert.
https://dy-support.org/community/postid/26642/
Bei den beiden hat es scheinbar nicht geklappt.
Technisch spricht nichts gegen eine Verlängerung der CT-Klemmen mit dem Ethernet Kabel.
Vielleicht kannst du sogar beides über das Kabel betreiben - sind ja 4x2 Adern.
Wie hoch ist die Spannung an den PV-Strings. Wenn du 1-2 auf den Deye bekommst, wäre es sicher nicht schlecht.
Dann spart man sich einmal die Wandlungsverluste und der MPPT vom Deye bekommt etwas zu tun.
Danke 🙂 Ist ja interessant das es noch mehr als 12kW in Niedervolt gibt, macht hier vielleicht sogar Sinn. Danke für den Hinweis vielleicht wird er dann bisschen größer. Dachte eigentlich so ab ca. 10kW wirds nur noch Hochvolt.
perfekt danke, das werde ich dann wohl probieren 🙂
Hab auch bisschen gelesen das die CT Klemmen sich durchaus bis 100m verlängern lassen. Ich denke ich probiere das aus, dann kann ich im Sungrow System auch problemlos den DTSU behalten weil wie du sagst, 4x2 Adern :).
Es sind 6 Strings verteilt auf 70 Platten, also 11-12 Platten pro String was ca. 400V Stringspannung ergibt. Ja der Plan da 2 Strings auf den Deye umzuziehen ist auf jeden Fall im 2. Schritt mit eingeplant.
Gruß Chris


