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Hallo an alle,
ich wohne im Osten Österreichs und bin gerade etwas unschlüssig, welche Größe des WR ich wählen soll.
Ich habe bisher mit einem Victron-System geliebäugelt, konnte aber nicht glauben, dass die alte Trafo-Geschichte noch immer Stand der Technik ist.
Nach kurzer Suche bin ich also bei Deye gelandet - weitere Voraussetzung war eine gute Steuerbarkeit mittels Modbus, o.ä., also SmartHome.
Habe einen Jahresverbrauch von rund 10.000 kWh, zusätzlich werden rund 5.000 kWh von meinem derzeitigen String-WR Huawei 20KTL-M2 (3phasig) abgedeckt.
Am Dach liegen 49 Stk á 405W Module => 19,85 kWp auf 4 Strings (2+2)
Nachts braucht das Haus ca. 800W an Leistung (Kühl- und Gefrierschränke, 2 Teenager mit PCs, usw.), im Winter (Wärmepumpe) auch gerne mal 2.700 W.
Mein Plan:
Ich hänge die Hälfte der Module mit der bestehenden Stringlänge auf den Deye, damit dieser schwarzstartfähig ist (wenn Akku leer) und meinen Huawei hänge ich mittels Umschalter an Grid oder GEN.
Ziel-Vorstellung bisher war ein SUN-12K-SG01HP3-AM2 mit 40,96 kWh Deye BOS-G.
Ich logge seit 3 Jahren über meinen Smartmeter des EVU (Landis+Gyr E450) meine Netzbezugs- und Einspeise-Werte in mein Smarthome System (openHAB), ebenso wie die PV-Produktion.
Meine Auswertungen ergeben im Winter einen Verbrauch von bis zu 50 kWh pro Tag (heizen mit einer Wärmepumpe), im Sommer liegt der Gesamtverbrauch pro Tag bei ca. 25 kWh.
Engpass bei meinem Plan ist die Leitung zwischen Garage und Haus mit 5x 2,5mm², die ich derzeit zum Laden meines E-Autos mit 3x 12A benutze (also rund 8 kW). Das hält die Leitung jedenfalls aus (theoret. ja bis zu 11 kW).
Nachdem ihr hier alle eure Freizeit nutzt um Leuten wie mir zu helfen, habe ich versucht meinen Plan grafisch darzustellen - bin kein Elektriker, daher bitte um Nachsicht bei falscher Verwendung von Symbolen, o.ä.
Der Übersicht wegen habe ich die 3 Phasen nicht separat dargestellt.
Ziel ist es:
-) Versorgung mit Strom aus der PV auch über Nacht
-) Ersatzstrom-Fähigkeit des Hauses (bei dann reduzierter Last - z.B. Ausschalten der Wärmepumpe und Heizen via Kamin)
-) kontrollierte Einspeisung des durch PV erzeugten Stroms aus dem Akku in den Nachtstunden zur Versorgung der Energiegemeinschaft (Steuerung mittels Smarthome aus Basis SOC und PV-Prognose für den nächsten Tag)
Ich sehe derzeit 2 mögliche Lösungen:
1.) Deye 12k - reicht jedenfalls aus, wenn der Solar Sell Bug behoben ist und ich daher die Leistung vom bestehenden Huawei 20K über den Netzanschluss bringe
2.) Deye 20k - wenn der Bug weiterhin besteht; der 20K entspricht dabei der erlaubten Einspeiseleistung und damit würde der Huawei außer Betrieb gehen
Bitte um Feedback zu meinem Vorhaben.
Danke und noch einen schönen Sonntag.
&paste
warum Hochvolt und warum den Huawei weiterbetreiben ?
übrigens der Preisunterschied der beiden genannten WR beläuft sich auf ca. 270€
ach ja hab ich vergessen in der Garage solltest Du eine beheizte Batterie einsetzen, in Niedervolt ... wäre das ein Kandidat
aber jeder wie er will.
- gute Steuerbarkeit via Modbus würde ich verneinen, ja es geht aber nicht besonders gut
- Sind die Solarmodule ohne Huawei Optimierer verbaut worden oder sind welche dran? Weil dann nur noch die Option Huawei WR mit Lunar Akkus übrig bleibt die können auch etwas Notstrom
- über die falschen Querschnitte der Leitung muss sich dein Elektriker dann kümmern
- die zusätzlichen 6 kwp Schuppen würde ein String WR reichen darf dann aber nicht auf Load aufgeschalten werden sondern müssten auch an GEN (Wie der Huawei WR) bzw wie gemahlt an Grid bleiben
Der Hybrid-WR melkt Module, versorgt dein Haus, lädt den Überschuss in seine Batterie und speist danach ein, falls er darf.
Zu keiner dieser Tätigkeiten braucht er irgend einen Modbus-Scheiss oder Haus Verkomplizieren
Wenn das Einspeisen nach Batterie voll auch noch abschaffen willst gibt es einen Modbus freien SMARTLOAD Ausgang für Lasten, es gibt Intelligente Wallboxen die mit ihm können und das Überschuss laden regeln (bei einer 40 kWh Batterie ?? Überschuss??)
Es gibt eine Modbus freie LoRa Funklösung für Überschussladen oder Verbraucher im Blackout abwerfen
und es gibt einen Modbus Anschluss mit dem viele Ihre Haus-verkomplizierungen pimpen wenn man sonst keine Hobby hat.
aber jeder wie er will.
@completelyclueless Willkommen im Forum,
Bei mir läuft eine Anlage unter ähnlichen Bedingungen, aber wesentlich kleiner. (ca. 30% deiner Angaben)
Seit letzten Herbst bin ich auch bei einer Energiegemeinschaft dabei.
Alles ganz nett - macht aber nur Sinn, wenn man die Energie zeitversetzt dort bereitstellt und jemand sie auch verbrauchen kann.
Deshalb habe ich das auch über eine Modbus Steuerung versucht zu lösen.
Plan ist am Tag Speicher befüllen und über Nacht einspeisen bis der Akku nur noch ~30% hat.
Testlauf hat funktioniert, aber den echten Betrieb wird man erst im Sommer sehen können.
Mit der Modbus Verbindung über RS485 hatte ich bisher keine Probleme (SPS liest 60 Werte pro Sekunde)
Deye Hybrid WR würde ich jetzt einen Grösseren nehmen aber bei LV bleiben.
Auch wenn man nicht selber Akku baut ist dieses System wesenlich einfacher zu beherschen.
Und man kann nach Lust und Laune erweitern auch Jahre später ohne grosse Probleme.
Ob der Wirkungsgrad von HV wirklich viel besser ist bezweifle ich mittlerweile auch.
Wenn WR und Batterie nebeneinander stehen ist der nötige Querschnitt auch nicht so schlimm.
In deinem konkreten Fall würde ich einen SUN-15K-SG05LP3 nehmen, sofern die max. PV-Spannung von 800V bei dir reicht.
Der kann 24kW PV-Leistung verarbeiten (15kW Grid/Load, Rest geht in Akku). Kleiner würde ich heute nicht mehr gehen.
Dein Huawei wäre dann frei für neue Aufgaben.
Hallo an alle,
danke schon mal für die Antworten.
D.h. Verschaltung lt. Bild passt soweit (von HV/NV abgesehen) ?
Die 6 kWp auf der Scheune sind tatsächlich als Grid gedacht - die haben eine Ausrichtung nach SSO und ich erwarte mir da etwas mehr Leistung in den Morgenstunden; sie werden im Falle eines Falles halt abgeworfen... (weil Grid; an GEN komme ich wg. der Leitung nicht dran)
=> Hier könnte ich meinen Huawei weiterverwenden => 30% Auslastung (6 kWp / 20 kVA) - da sollte der Wirkungsgrad ja eh schon passen, oder ?
Wie sieht es mit der 12K vs. 20K Variante aus ?
Es geht mir hier mehr um Effizienz, als den Preis (270,- Differenz tun bei dieser Investition wirklich nicht mehr weh)...
bei 20K ist eine Nacht-Last von 800W halt weit unter 10%...
@Haux:
es sind keine Optimierer verbaut, d.h ich sollte die Strings einfach umhängen können...; allerdings nur 1+1, weil:
Es sind die Jinko Solar MM405-54HLD-MBV verbaut
jeweils 12 Stk zu einem String, d.h.
worst case:
VoC: 12x 37,06 = 444 V
Isc: 2x 13,85 = 27,7 A
avg case:
Vmp: 12x 30,52 = 366,24 V
Imp: 2x 13,27 = 26,54 A
=> mit jeweils 2 Strings an jedem der 2 MPPT überschreite ich die 800 V, als auch den max. Betriebs-PV-Eingangsstrom 🙁
.... und das auch beim 20K 🙁 🙁
=> beim 20K HV würde es sich wieder ausgehen...
Welche falschen Querschnitte meinst du ? die 5x 2,5mm² Leitung zwischen Haus und Garage ist nicht optimal - stimmt; habe auch schon mit Umschaltern getüftelt, damit ich die 5x 10mm² für LOAD wiederverwenden könnte - bin aber zu keiner Lösung gekommen, wo ich absolut sicherstellen kann, dass der Load-Ausgang nicht auf Netz geschalten wird...
LG
Selbst der SUN-14k SG05LP3 SM2 (*Niedervolt Akku) wäre nicht überlastet mit deinen Strings der hat auch 2+2 Strings (Die Voltzahl addiert sich nicht sie bleibt bei *400V im Betrieb) und ab 14k WR soll er 36A je Mppt vertragen. (*Neues Datenblatt, laut alten nur 36A/20A warum auch immer)
Wenns um Effizenz gehen soll dann brauchst du ein Speicher von SAX 98,6% mit geringem Stromverbrauch aber dann kannst du auch dein Huawei behalten, weil das eine komplett andere Lösung wäre. (Ist aber sehr Teuer *24KWH=10T€)
Wie Effizent Deye HV gegen LV ist weiss ich leider nicht. (Ich habe LV da mann denn selber die Akkus bauen kann *32kwh ab ca 3.200€)
Durch die Länge allein sind die dort eingetragenen Querschnitte zu klein, braucht man den Umschalter in der Hütte ? Load von Garage -> Haus sollte allein schon mindestens 5 x 6² besser wären 5 x 10², aber da eh anscheinend 2 Stück 5 x 10² von der Garage ins Haus gehen könnte man die ja nochmal im Haus auftrennen und anders verdrahten.
Danke nochmal
ah, ok - wenn die 800V pro MPPT gelten, dann passts;
die neue 4-String-Version hält anscheinend mehr A pro MPPT aus => danke !
Garage => Haus geht leider nur einmal 5x 10mm² - leider bekomme ich beim besten Willen keine weitere Leitung mehr zwischen Garage und Haus verlegt;
genau das ist mein Problem mit dem LOAD - über die 5x 2,5mm² kann ich nicht dauerhaft das Haus anhängen - es bleibt also nur mit Umschaltern zu arbeiten (habe ich keine Logik dazu gefunden), oder während des Stromausfalls mit der Reserve-Leitung zu arbeiten...
@plastiko fantastiko
hab mir das NKON ESS Pro angesehen - danke; ist an der (negativen) liegenden Ausrichtung der Zellen was dran ?
hat noch jemand infos zum solar sell bug ?
wenn ich den LV 14K nehmen würde, bringe ich sonst im Sommer nicht die ganze Leistung ins Netz...


