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Deye Sun 12k SG04LP...
 
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Deye Sun 12k SG04LP3 regelt von -300w bis +300w bei zusätzlichen WR am Grid

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(@bcrazy)
Neues Mitglied Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 4 Monaten
Beiträge: 2
Themenstarter  

Hallo zusammen, ich bin der Uli aus dem Rheinland und ich habe einen deye sun 12k sg04lp3 mit einer 15kwh felicity Batterie und 10kwp modulen. auf der Gridseite hängen außerdem noch 3 hoymiles hms 1600 4t mit jeweils 1350kwp Modulleitung. der Deye ist korrekt angeschlossen und in den Optionen ist die Mikrowellenwechselrichter Option des Deye gesetzt. trotzdem kommt es beim einspeisen der 3 Hoymiles WR in das Hausnetz zu heftigen Leistungsschwankungen am Stromzähler. mal werden 200kw ins Netz eingespeist. dann werden wieder 300kw bezogen. so geht das die ganze Zeit. der Deye schafft es offenbar nicht sich die von den Hoymiles zur Verfügung gestellte Energie der WR korrekt einzuverleiben. was kann ich einstellen, damit der Deye es besser hinbekommt die Energie der hoymiles besser und gleichmäßiger aus dem grid zu entnehmen und in die Batterie zu speichern?

 

 


 



   
Zitat
(@plastiko-fantastiko)
Deye Enthusiast Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2280
 

Du wirst vermutlich auch die Vermutung haben dass die Hardware (Hausanschluss, Kabel, Sicherungen, Deye..) nicht in der Lage ist 200 kW einzuspeissen oder 300 kW aus dem Grid zu ziehen.

 

Wenn diese Messwerte also physikalisch nicht möglich sind, muss es sich zwangsläufig um ein Messfehler halten.

 

Also bevor Du vom Deye irgend etwas erwartest, sollte er korrekt installiert werden, und dazu sind leider die drei CT-Klemmen (oder einer von den beiden schlechterern und teurerer Smartmetern) notwendig.

Also sorge dafür das die CT-Klemmen an der richtigen Stelle, an dem richtigen Polleiter und richtig herum montiert sind, dann klappt der Rest in den allermeisten Fällen.

 


aber jeder wie er will.


   
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(@x-ray)
PV Profi Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 291
 

Ich denke er redet von W statt kW, und das ist das bekannte schlechte Regelverhalten im MI Modus.



   
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(@plastiko-fantastiko)
Deye Enthusiast Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2280
 

oh das berühmte schlechte Regelverhalten...

dann bin ich mal raus hier, daran verschwende ich keine Lebenszeit.


aber jeder wie er will.


   
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(@trilobyte)
Premium Mitglied Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 107
 

das regelverhalten ist je nach konstellation und firmware mal besser mal schlechter.

wenn ct's direkt an den wr angeschlossen werden ist es meistens besser als mit einem externen meter als wurzelmessung.

wenn es ganz schlimm ist kann man tagsüber grid charge deaktivieren damit der WR nur in eine richtung ausschlagen kann. das machts etwas besser. ich hatte teils mit der gleichen firmwareversion anlagen die gut gelaufen sind, andere die starke schwingungen hatten. teils bis 1kw bezug hoch und solche spässe.

mit den aktuellen firmwareversionen die ich drauf habe geht es jetzt bei allen anlagen einigermassen. hv wie lv. teils mit ct direkt, teils mit SDM630 (mct) aber ich bin auch nicht pingelig ,-)

 



   
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(@anonym-237)
PV Profi Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 399
 

Das Problem des Regelverhalten lässt sich auch mit externen Zähler relativ leicht umgehen. Man nehme einen Homeassistent, baut eine dynamische Überschussregelung und steuert über modbus den Netzladestrom. Ich habe das für einen Freund gelöst und die Regelung ist sauber und ohne sinnlose Einspeisung und Bezug aus dem Netz. Im Prinzip kann er jetzt am einphasigen Deye auch mit Chint den Ertrag der Bestandsanlage im Winter vollständig nutzen und hat den Generator Port frei für andere Sachen. 

Das Leben kann so einfach sein....



   
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(@amiko)
Alter PV Hase Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 702
 

Veröffentlicht von: @anonym-237

Man nehme einen Homeassistent, baut eine dynamische Überschussregelung und steuert über modbus den Netzladestrom.

Könntest du bitte genauer beschreiben, wie du es realisiert hast? Welche Register steuerst du?


Deye SUN-12K-SG04LP3-EU, 36 х Trina Vertex S 425W, 2 x Deye RW-M 6.1
Deye SUN-8K-SG04LP3-EU, 10 х Trina Vertex S+ 430W, 2 x Deye RW-M 6.1
2 x Deye SUN 2000, je 4 х Trina Vertex S+ 430W, Netzparallel zu 8kW WR
1 x Deye SUN 600, 2 х Sharp NU-JC 410W, Netzparallel zu 8kW WR


   
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(@anonym-237)
PV Profi Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 399
 

@amiko nein. Daß gerade du diese Frage an mich richtest ist schon ein Brüller. Wenn man den Deye versteht und die offizielle Modbusdokumentation lesen kann, ist das für einen Klugscheißer wie dich kein Problem. Ein paar virtuelle Sensoren, ein paar Automatisierungen und eine zuverlässige schnelle Modbusinstallation ohne WLAN - Dreck sollten natürlich vorausgesetzt werden.

Habe heute eine weitere Anlage auf diesem Weg umgerüstet, sie besteht aus einem einphasigen Deye und zwei weiteren einphasigen Wechselrichtern und zusätzlich Mikrowechselrichter. Also alles eine Frage des Willens... und des technischen Verständnis. Also schaffst du das alleine.



   
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(@paulmelsec)
PV Profi Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 362
 

Und Angst das der Speicher (vermutlich EEPROM oder Flash) schaden durch die vielen Schreibzyklen nimmt hast du da nicht?



   
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(@amiko)
Alter PV Hase Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 702
 

 

Veröffentlicht von: @anonym-237

nein. Daß gerade du diese Frage an mich richtest ist schon ein Brüller.

Ich habe keine andere Antwort von dir erwartet. Ich persönlich brauche deine Lösung nicht, da ich die MI-Funktion sehr selten nutze. Stell dir mal vor, außer mir gibt es in diesem Forum auch andere User, denen das Regelverhalten bei aktiver MI-Funktion nicht gefällt. Sie wären dir sehr dankbar für eine funktionierende Lösung, die das Regelverhalten verbessert. Das setzt allerdings voraus, dass du tatsächlich selbst eine Lösung für das Problem entwickelt hast. Wovon ich allerdings große Zweifel habe.

IMHO  Wenn jemand in einem Forum angibt, eine Lösung für ein Problem ausgearbeitet zu haben, muss er in der Lage sein, sein Wissen mit der Allgemeinheit zu teilen. Wenn er das nicht möchte, sollte er auch nicht schreiben, dass er das Problem gelöst hat. Sonst wäre es nichts anderes als Angeberei.

Wozu sollte dein Beitrag in diesem Thread gut sein? Um den Usern zu zeigen, wie klug du bist? Die Deye-Programmierer versuchen seit mehreren Jahren, das Problem in den Griff zu bekommen. Das Ergebnis kennen wir. Und dann kommt der Roman und löst das Problem mit ein paar Automatisierungen über Home Assistant. Allerdings möchte der oben genannte User seine Lösung nicht präsentieren. Was zu einigen unschönen Gedanken führt.


Diese r Beitrag wurde geändert Vor 2 Wochen von amiko

Deye SUN-12K-SG04LP3-EU, 36 х Trina Vertex S 425W, 2 x Deye RW-M 6.1
Deye SUN-8K-SG04LP3-EU, 10 х Trina Vertex S+ 430W, 2 x Deye RW-M 6.1
2 x Deye SUN 2000, je 4 х Trina Vertex S+ 430W, Netzparallel zu 8kW WR
1 x Deye SUN 600, 2 х Sharp NU-JC 410W, Netzparallel zu 8kW WR


   
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(@anonym-237)
PV Profi Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 399
 

"muss.. " ? Nen scheiß muss ich.  

Was möchtest du? Meine gesamte Konfiguration? 

Wer den Deye versteht, würde nicht nach einem Register fragen, erst Recht wenn der Lösungsansatz bereits im ersten Post steht. Zitat : "eine dynamische Überschussregelung und steuert über modbus den Netzladestrom...".  

Voraussetzung ist, daß der oder die zusätzlichen Wechselrichter nicht im Regelkreis des Deye liegen sondern nach den CT oder Chint eingebunden sind. Der Überschuss, also der Export ins Netz wird errechnet. Summe der Erzeugung aller Wechselrichter minus dem Hausverbrauch. Aus diesem Ergebnis wird wieder über Template ein Ladestrom errechnet und der Deye ins Netzladen gezwungen. Dies macht man wiederum von dem momentanen Ertrag der externen WR abhängig, Automatisierung auf Grundlage des Schalter und damit die Regelung nur bei Ertrag über dem Hausverbrauch regelt. Ist der Ertrag unter dem Hausverbrauch, wird bei mir zumindest, die Regelung deaktiviert und der externe Wechselrichter in den Regelkreis des Deye eingebunden. Dies kann mittels Schütz realisiert werden oder durch umschalten der CT. 

 

Im Bild die Architektur. West ist am Hybrid, Süd am String. Im Kästchen über dem Hybrid oberste Zeile zeigt die Ausgangsleistung des Hybrid negativ als Netzladung an. 

Hier die ausgelesenen Rückmeldungen des Deye. 



   
amiko reacted
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(@anonym-237)
PV Profi Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 399
 

Hier noch der Vergleich mit und ohne...



   
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(@amiko)
Alter PV Hase Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 702
 

Es gibt einen Trick, mit dem man die Regelung in den Griff bekommt, den ich auch ab und zu anwende. Ich stelle Batterie shutdown auf 91% und Batt low auf 97%. Dadurch wird verhindert, dass der WR Energie aus der Batterie zieht. Der Trick hat einen großen Nachteil: Wenn im Haus mehr verbraucht wird als die PV liefert, wird die restliche Energie aus dem Netz bezogen. Deshalb benutze ich es nur, wenn niemand zu Hause ist.

Diese Lösung des Problems stammt aus dem Photovoltaikforum.

https://www.photovoltaikforum.com/thread/169125-answer-everything-about-deye-inverters/?postID=3573835#post3573835


Deye SUN-12K-SG04LP3-EU, 36 х Trina Vertex S 425W, 2 x Deye RW-M 6.1
Deye SUN-8K-SG04LP3-EU, 10 х Trina Vertex S+ 430W, 2 x Deye RW-M 6.1
2 x Deye SUN 2000, je 4 х Trina Vertex S+ 430W, Netzparallel zu 8kW WR
1 x Deye SUN 600, 2 х Sharp NU-JC 410W, Netzparallel zu 8kW WR


   
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(@anonym-237)
PV Profi Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 1 Jahr
Beiträge: 399
 

Für mich ist es keine Lösung, wenn ich zum einen ständig eingreifen muss und zum anderen wenn nicht alle möglichen Szenarien abgedeckt sind. Ich weigere mich, mit meiner Frau täglich abzustimmen, wann sie welche Maschinen betreiben darf. Dazu habe ich auf Arbeit nicht die Zeit, die Lust und Ablenkung kann Menschenleben kosten. 

Liegt bei mir also der momentane Hausverbrauch über dem Ertrag der externen WR, wird die tou wieder automatisch aktiviert und die externen WR beteiligen sich an der Deckung des Energiebedarfs im Haus. 

Ich glaube, du hast inzwischen nachvollziehen können, daß es doch mit Automatisierungen im Homeassistent möglich ist, über deaktivieren der tou und Zwangsladung aus dem Netz, Überschussregelung zum Laden des Akkus zu realisieren. Der Rest sind Formeln und Sensoren. Natürlich auch ein wenig logisches Denken.



   
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(@amiko)
Alter PV Hase Neues Mitglied
Mitglied seit: Vor 2 Jahren
Beiträge: 702
 

Veröffentlicht von: @anonym-237

Für mich ist es keine Lösung, wenn ich zum einen ständig eingreifen muss

Man muss nicht ständig angreifen. Im Homeassistent kann man eine Automatisierung erstellen, die drei Register ändert, wenn ins Netz mehr als Betrag X eingespeist wird, und diese drei Register dann auf den Ursprung ändert, wenn vom Netz bezogen wird. Diese Methode hat einen kleinen Vorteil gegenüber deiner Lösung: Die Register werden vielleicht vier bis sechs Mal pro Tag geändert und nicht mehrmals pro Minute. Soweit ich weiß, ist die Anzahl der Schreibzyklen bei dem Speicher, in dem die Daten remanent gespeichert werden, begrenzt.


Deye SUN-12K-SG04LP3-EU, 36 х Trina Vertex S 425W, 2 x Deye RW-M 6.1
Deye SUN-8K-SG04LP3-EU, 10 х Trina Vertex S+ 430W, 2 x Deye RW-M 6.1
2 x Deye SUN 2000, je 4 х Trina Vertex S+ 430W, Netzparallel zu 8kW WR
1 x Deye SUN 600, 2 х Sharp NU-JC 410W, Netzparallel zu 8kW WR


   
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